Aus dem Neuen Testament kennen wir die Geschichte der Speisung der 5000:
Als eines Tages eine große Menschenmenge Jesus gefolgt war um ihn predigen zu hören und es abends wurde, waren die vielen Menschen hungrig. Aber Jesus hatte weitab von menschlichen Ansiedlungen gepredigt und es gabe keine Gelegenheit sich etwas zu essen zu kaufen.
Also nahme er fünf Brote und zwei Fische und segnete sie, teilte sie und ließ dies unter seinen zahlreichen Anhängern verteilen. So wurden 5000 Menschen satt und es waren schließlich sogar noch Brot und Fische übrig.
Dies muss eine ziemlich trockene Mahlzeit gewesen sein, denn es wird nicht berichtet, dass es auch etwas zu trinken gab.
Beim Bierwunder des Arnulf von Metz ging es etwas feuchter und wohl auch fröhlicher zu, wenn man der Legende glaubt:
Arnulf, der ehemalige Bischof von Metz hatte sein Bischofsamt 629 n.Chr. niedergelegt und sich in das Kloster Remiremont zurückgezogen. Dort widmete er sich vor allem der Plege der Kranken und Aussätzigen.
Nach dem Tod des Wohltäters wollte der neue Bischof dessen Leichnam nach Metz. Am 12. Juli 640 wurden also in feierlicher Prozession Arnulfs sterbliche Überreste, gefolgt von vielen Gläubigen, aus dem weit entfernten Kloster in die Bischofsstadt gebracht.
Der Weg war lang an diesem heißen Sommertag, würdig war die Prozession und schwer der Sarg mit den heiligen Gebeinen. Als man in den Mittagsstunden ermüdet nach einer Erfrischung suchte, fand sich nur ein kleines Gasthaus am Wegesrand in dem Örtchen Champignuelles. Der Dorfwirt war auf einen solchen Ansturm nicht vorbereitet. Nur einen einzigen Humpen Bier konnte er den über 5000 Pilgern anbieten.
Mit Gottes Segen und der Hilfe des heilgen Arnulfs ließ man den Humpen kreisen. Ein jeder trank und stillte ausgiebig seinen Durst, doch das Gefäß wurde und wurde nicht leer.
Da es anscheinend sonst nichts zu essen gab und man sich das kühle Bier auf ziemlich leeren Magen genehmigte um dann in der Sommerhitze weiter zu ziehen, kann man sich vorstellen wie viel leichter und fröhlicher der Leichenzug seinen weiteren Verlauf nahm.
Statt trocken Brot und Fisch, ein guter Schluck! Die Franzosen wussten offensichtlich immer schon gut zu leben.
Am 18.Juli wird Saint Arnoulf und seinem Bierwunder mit einem gottgefälligen Prosit gedacht!
Wunder aller Art. Verwunderliches. Bewundernswertes, Wunderbares. Da kann man sich nur wundern. Wen wundert's nicht. Wundersame Themen aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft. Nachrichten und Meinung, Information und Kritik. Amüsantes und Bemerkenswertes.
Freitag, 31. Oktober 2014
Samstag, 21. September 2013
Oktoberfest tv
Da sind sie wieder: Die Marion Schieder und der Onken! 350 Tage darauf gewartet.
Nie gehört davon? München.tv? Was ist das denn?
Oktoberfest, Wiesn, München, Festzelt, Hendl, Maßkrug, Bier....Drei Stunden live und (fast ungeschnitten) direkt aus dem Hofbräuzelt übertragen. Zwei super Moderatoren, ein Spitzen-Reporterteam, themenbezogene Werbung, die nicht stört oder nervt, sondern passt. Leicht, locker, witzig und auch och informativ mit einem gewaltigen Schuss Selbstironie gesendet. Fernsehen der Spitzenklasse.
Man sollte die Verantwortlichen von ZDF über RTL bis SAT auf eine Festbank fesseln, mit einer Maß und einer Breezn in der Hand, und sie zwingen 14 Tage lang "Schieder-Onken.tv" zu gucken. Sie könnten eine Menge lernen. Fernsehn kann unterhaltsam sein und muss nicht viel kosten. Werbung muss nicht stören, wenn sie zum Thema passt und eine gewisse Länge nicht überschreitet. Werbeblöcke von über drei Minuten sind einfach nervötend.
ARD nehem ich hierbei aus. Die bieten ihren Leute wenigstens in den Regionalprogrammen eine Spielwiese, die sie auch gerne nutzen und dabei zeigen, wie gut Fernsehen sein kann.
An die Herren und Damen vom Grimme-Institut. Da wäre ein Preis mal fällig. Die Sparte, die man dafür erfindet, wäre mir egal.
Nie gehört davon? München.tv? Was ist das denn?
Oktoberfest, Wiesn, München, Festzelt, Hendl, Maßkrug, Bier....Drei Stunden live und (fast ungeschnitten) direkt aus dem Hofbräuzelt übertragen. Zwei super Moderatoren, ein Spitzen-Reporterteam, themenbezogene Werbung, die nicht stört oder nervt, sondern passt. Leicht, locker, witzig und auch och informativ mit einem gewaltigen Schuss Selbstironie gesendet. Fernsehen der Spitzenklasse.
Man sollte die Verantwortlichen von ZDF über RTL bis SAT auf eine Festbank fesseln, mit einer Maß und einer Breezn in der Hand, und sie zwingen 14 Tage lang "Schieder-Onken.tv" zu gucken. Sie könnten eine Menge lernen. Fernsehn kann unterhaltsam sein und muss nicht viel kosten. Werbung muss nicht stören, wenn sie zum Thema passt und eine gewisse Länge nicht überschreitet. Werbeblöcke von über drei Minuten sind einfach nervötend.
ARD nehem ich hierbei aus. Die bieten ihren Leute wenigstens in den Regionalprogrammen eine Spielwiese, die sie auch gerne nutzen und dabei zeigen, wie gut Fernsehen sein kann.
An die Herren und Damen vom Grimme-Institut. Da wäre ein Preis mal fällig. Die Sparte, die man dafür erfindet, wäre mir egal.
Freitag, 20. September 2013
enttarnte Moralapostel
Zwei Jahrzehnte lang sind sie durch den Bundestag, das Eurpoaparlament, durch Talksshows und Medien gezogen als selbsternannte, selbstherrliche Moralapostel. Sie, mit ihrem Stimmenanteil von ca 10%, wollten allen anderen beibringen was moralisch und ethisch verantwortliches Handeln ist.
Sie wollten bestimmen wie wir zu sprechen haben, was wir zu essen und genießen haben, wir wir uns umwelt- und gendergerecht zu verhalten haben.
Nur zu gerne benutzen sie den erhobenen Zeigefinger und ihre Stimmen bebten bei jeder sich bietenden Gelegenheit von sittlicher Empörung. Im Richterstuhl saß es sich nur allzu bequem.
Nun stehen sie da, die grünen Kaiser, ohne Kleider. Herr Beck hat offenbar nicht die Wahrheit gesagt, Herr Trittin kann sich nicht erinnern und Herr Cohn-Bendit hat nur Fantasien nieder geschrieben. Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund Westdeutschland, Straßenstürmer und Hausbesetzer, Pädophilenunterstützer sollten sollten als jugendliche Petitessen abgetan werden. Jetzt hat die bittere Wirklichkeit die drei Herren und die Partei, die sie unterstützt, eingeholt.
Wer sich empört, wenn jemand ein "Billigschnitzel" isst, wer sich erregt, wenn eine Zigarette im hundert Meter Abstand angezündet wird, wer misstrauisch darauf achtet, ob die Sprache auch zeitgeistgemäß ist und hinter jeden flapsigen Formulierung einen Angriff auf Gleichberechtigung und Emanzipation wittert, darf sich nicht wundern, wenn die eigene Messlatte über ihm zerbricht und ihn erschlägt.
Große Teile der Medien haben den Empörungstil und die moralinsaure Attitüde dieser Herren (und Damen) jahrelang unterstützt und Kritiker niedergemacht. Auch sie müssten sich schamrot an die eigne Feder fassen.
Aber daran glauben, heißt an Wunder glauben.
Sie wollten bestimmen wie wir zu sprechen haben, was wir zu essen und genießen haben, wir wir uns umwelt- und gendergerecht zu verhalten haben.
Nur zu gerne benutzen sie den erhobenen Zeigefinger und ihre Stimmen bebten bei jeder sich bietenden Gelegenheit von sittlicher Empörung. Im Richterstuhl saß es sich nur allzu bequem.
Nun stehen sie da, die grünen Kaiser, ohne Kleider. Herr Beck hat offenbar nicht die Wahrheit gesagt, Herr Trittin kann sich nicht erinnern und Herr Cohn-Bendit hat nur Fantasien nieder geschrieben. Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund Westdeutschland, Straßenstürmer und Hausbesetzer, Pädophilenunterstützer sollten sollten als jugendliche Petitessen abgetan werden. Jetzt hat die bittere Wirklichkeit die drei Herren und die Partei, die sie unterstützt, eingeholt.
Wer sich empört, wenn jemand ein "Billigschnitzel" isst, wer sich erregt, wenn eine Zigarette im hundert Meter Abstand angezündet wird, wer misstrauisch darauf achtet, ob die Sprache auch zeitgeistgemäß ist und hinter jeden flapsigen Formulierung einen Angriff auf Gleichberechtigung und Emanzipation wittert, darf sich nicht wundern, wenn die eigene Messlatte über ihm zerbricht und ihn erschlägt.
Große Teile der Medien haben den Empörungstil und die moralinsaure Attitüde dieser Herren (und Damen) jahrelang unterstützt und Kritiker niedergemacht. Auch sie müssten sich schamrot an die eigne Feder fassen.
Aber daran glauben, heißt an Wunder glauben.
Samstag, 24. August 2013
Niedergang des politischen Diskurs
Am Samstag wurde der Parteivorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD) bei einer Wahlveranstaltung von vermummten Gegnern zu Boden geworfen. Die Angreifer verletzten mit Pfefferspray 16 Menschen. Ein Wahlbegleiter der AfD wurde mit einem Messer verletzt. Drei der Täter konnten verhaftet werden.
Was lernt man daraus?
- es fällt vielen Menschen schwer andere Meinungen zu ertragen. Einige wollen noch nicht einmal dulden, dass andere Meinungen geäußert werden. Wahrscheinlich sind das aber gerade solche Personen, die einen äußerst unkonformen Lebenstil bevorzugen und von der Gesellschaft selbstverständlich erwarten, dass sie das erträgt. Fazit: Die eigene Freiheit gestehe ich nur ungern dem anderen zu.
- es gibt offensichtlich selbsternannte Sheriffs, die - nätürlich zum Wohl der Allgemeinheit und der ganzen Welt - entscheiden, welche Meinung öffentlich vertreten werden darf und welche nicht. Vor solchen Menschheitsfreunden kann einem Angst und Bange werden.
- In der Gründungsphase der AfD wurde von Teilen der Medien versucht, die neue Partei in die rechtsradikale Ecke zu schreiben/schieben. Das Unternehmen schlug aber fehl, weil eben nichts rechtsextremes zu finden war. In einigen Köpfen ist der Vorwurf des Rechtsextremismus aber hängen geblieben. Fazit: Wer mit Dreck wirft, sollte auch dafür sorgen, dass der Dreck beseitigt wird. Dies geschieht aber nie.
- Keine Partei kann ein Interesse an solchen Vorkommnissen haben. Daher müssten sich die anderen Parteien entsprechend äußern und sich mit der AfD solidarisch zeigen. Prognose: Das wird wohl nichts.
- Der niedergeworfene Parteivorsitzende Lucke hat die Veranstaltung weiter geführt. "Schlage die Trommel und fürchte dich nicht." Den Spruch kann die SPD nicht für sich kapern. Fazit: Man braucht mehr Mut wenn man bei den wenigen ist.
Was lernt man daraus?
- es fällt vielen Menschen schwer andere Meinungen zu ertragen. Einige wollen noch nicht einmal dulden, dass andere Meinungen geäußert werden. Wahrscheinlich sind das aber gerade solche Personen, die einen äußerst unkonformen Lebenstil bevorzugen und von der Gesellschaft selbstverständlich erwarten, dass sie das erträgt. Fazit: Die eigene Freiheit gestehe ich nur ungern dem anderen zu.
- es gibt offensichtlich selbsternannte Sheriffs, die - nätürlich zum Wohl der Allgemeinheit und der ganzen Welt - entscheiden, welche Meinung öffentlich vertreten werden darf und welche nicht. Vor solchen Menschheitsfreunden kann einem Angst und Bange werden.
- In der Gründungsphase der AfD wurde von Teilen der Medien versucht, die neue Partei in die rechtsradikale Ecke zu schreiben/schieben. Das Unternehmen schlug aber fehl, weil eben nichts rechtsextremes zu finden war. In einigen Köpfen ist der Vorwurf des Rechtsextremismus aber hängen geblieben. Fazit: Wer mit Dreck wirft, sollte auch dafür sorgen, dass der Dreck beseitigt wird. Dies geschieht aber nie.
- Keine Partei kann ein Interesse an solchen Vorkommnissen haben. Daher müssten sich die anderen Parteien entsprechend äußern und sich mit der AfD solidarisch zeigen. Prognose: Das wird wohl nichts.
- Der niedergeworfene Parteivorsitzende Lucke hat die Veranstaltung weiter geführt. "Schlage die Trommel und fürchte dich nicht." Den Spruch kann die SPD nicht für sich kapern. Fazit: Man braucht mehr Mut wenn man bei den wenigen ist.
Sonntag, 11. August 2013
Heilkraft des Honigs
Seit tausend Jahren weiß man um die heilende Wirkung des Honigs.
Geschäftstüchtige "Forscher" und findige Geschäftsleute haben diese alte Weisheit jetzt neu entdeckt und unter dem Namen "Surgihoney" ein Jahr lang in Krankenhäusern in der englischen Grafschaft Hampshire klinisch testen lassen. (Quelle: shortnews)
Die Heilerfolge mit Honig bei Wunden und Geschwüren waren beeindruckend!!!
In dem Honig sind wahrscheinlich Spuren von Propolis (Bienenharz) enthalten, das antibiotische und antivrale Wirkung hat. Zusätzllich liefern die Bienen bestimmte Enzyme, die ebenfals die Gesundung beschleunigen können.
Man muss allerdings nicht unbedingt den -wahrscheinlich sehr teuren - Surgihoney kaufen. Deutscher Honig von ordentlich arbeitenden Imker tut es bestimmt auch. Das Honiggemisch vom Discounter hilft sicher nicht! Noch besser wird Honig aus Gebieten wirken, die noch nicht durch Planzenschutzmittel verseucht sind, wie bestimmte Gegenden Afrikas, Australiens oder Südamerikas.
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Geschäftstüchtige "Forscher" und findige Geschäftsleute haben diese alte Weisheit jetzt neu entdeckt und unter dem Namen "Surgihoney" ein Jahr lang in Krankenhäusern in der englischen Grafschaft Hampshire klinisch testen lassen. (Quelle: shortnews)
Die Heilerfolge mit Honig bei Wunden und Geschwüren waren beeindruckend!!!
In dem Honig sind wahrscheinlich Spuren von Propolis (Bienenharz) enthalten, das antibiotische und antivrale Wirkung hat. Zusätzllich liefern die Bienen bestimmte Enzyme, die ebenfals die Gesundung beschleunigen können.
Man muss allerdings nicht unbedingt den -wahrscheinlich sehr teuren - Surgihoney kaufen. Deutscher Honig von ordentlich arbeitenden Imker tut es bestimmt auch. Das Honiggemisch vom Discounter hilft sicher nicht! Noch besser wird Honig aus Gebieten wirken, die noch nicht durch Planzenschutzmittel verseucht sind, wie bestimmte Gegenden Afrikas, Australiens oder Südamerikas.
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