Sonntag, 30. Dezember 2012

Häkelblümchen und Hoffnung

Die USA stehen kurz vor der Finanzklippe mit wahrscheinlich katastrophalen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Die Nahost-Krise schwelt weiter, die Weltklimakonferenz ist gescheitert, die Energiewende will nicht recht gelingen. Rössler gibt nicht auf, Merkel entspannt sich und Steinbrück redet mal wieder über sein Lieblingsthema Geld (sein eigenes, natürlich). Not und Elend wohin man schaut. Man könnt wee verzweifeln, wenn nicht...

Ja wenn da nicht das Häkelblümchen wäre. Bei der Suche nach neuen Wundern im Internet bin ich auf eine thematische Nachbarseite gestoßen und habe dabei das entdeckt:

alle-meine-wunder.blogspot.de/


 Ich liebe das! Man möchte verzweifeln am Lauf der Welt und dann entdeckt man Häkelblümchen!
Coole Farbe, gute Aufnahme - schöööööööööön!

Nein, ich möchte die Dinger nicht zu Hause haben. Aber zu wissen, dass es sowas gibt, dass es ganz viele davon gibt (ich habe mich kundig gemacht), macht doch irgendwie Mut. Das wahre Glück liegt eben in den kleinen Dingen.

In diesem Sinne auf ein gutes Neues Jahr, in dem hoffentlich nicht nur die Häkelblumen Blüten tragen!
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Donnerstag, 20. Dezember 2012

nie gehörten Nachrichten - Der Postillon

Wussten sie es schon?

Das Wählerpotential der FDP bei der nächsten Bundestagswahl liegt bei unglaublichen 96 %.
Damit hat sie von allen Parteien im Bundestag die größten Chancen bis zum Herbst 2013 neue Wähler zu gewinnen. Das sind Zahlen von denen Frau Merkel oder Peer Steinbrück nur träumen können. Rössler , Kubicki und Brüderle müssen ihre Chance nur nutzen, dann klappt's auch mit dem Bundestag.

mehr dazu bei "Der Postillon" 


Die Spirale der Gewalt im Nahen Osten kann endlich durchbrochen werden!
Israel und der Palästinenserstaat sind sich sensationellerweise einmal einig darüber, wie man lang andauernde Krise in dieser Region langfristig lösen kann. Das Rezept, auf das sich beide Parteien schnell und ohne große Verhandlungen einigen konnten, lautet:
Mit Gewalt!

mehr dazu bei "Der Postillon"


Weltuntergang findet doch statt ! Kaum ist der Hype um den Maya-Kalender überstanden, folgt die nächste Schreckensmeldung. Ein Bonner  Astrophysiker hat jetzt öffentlich zugegeben, dass es exakte wissenschaftlicheBerechnungen gibt, nach denen der nächste Weltuntergang doch stattfinden soll. In ziemlich genau fünf Milliarden Jahren wird die Sonne die Erde zerstören!!! Zeit, jetzt seine Versicherungen zu überprüfen.

mehr dazu bei "Der Postillion"


Wer Freude hat an solchen Nachrichten und Informationen der anderen Art, an Meldungen, die nicht jeder liest, der sollte unbedingt den Postillion lesen. Eine wahre Fundquelle für bisher ungehörte und so noch nie veröffentlichte Neuigkeiten.

"Der Postillion -ehrliche Nachrichten!"

Für Freunde der verheimlichenten Wahrheiten empfehlenswert!!!

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Samstag, 8. Dezember 2012

der verschwundenen Vorhaut

Jedes Jahr wurde sie in feierlicher Prozession durch die engen Straßen des kleinen Ortes Calcata getrragen: Die heilige Vorhaut von Jesus Christus.

Acht Tage nach seiner Geburt, also am 1. Januar nach heutiger Zeitrechnung wurde das Christuskind beschnitten.


800 Jahre später taucht sie auf wunderbare Weise in Rom auf und wird seither als Reliquie vereehrt. Die letzten 450 Jahre hütete die die Dorfkirche von Calcata, nördlich von Rom, dies merkwürdige Heiligtum.
Die letzte öffentliche Prozession fand 1982 statt. Seitdem ist die heilige Vorhaut spurlos verschwunden!

Was mag der Grund sein? Diebstahl oder stecken vatikanische Kreise dahinter?

mehr dazu bei:  
Das Geheimnis der heiligen Vorhaut...
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Samstag, 1. Dezember 2012

den Netsuke

Netsuke sind kleine Anhänger, die von japanischen Männern am Gürtel des Kimono, dem Obi, getragen werden. 

Der traditionelle Kimono (was wörtlich übersetzt soviel wie "Anziehsache" heißt) hat keine Taschen oder Knöpfe. Deshalb befestigte man gerne allerlei Beutel, Dosen oder andere kleine Behälter am Gürtel. Die Netsuke dienten dabei als Gegengewicht und waren gleichzeitig Schmuckgegenstand.

Netsuke Pferd  - 4x4 cm

Diese kleinen Gewichte wurden liebevoll aus Holz oder Bein geschnitzt. Dabei waren der Phantasie der Schnitz-Künstler keine Grenzen gesetzt. Es gibt Netsuke in Tier- und Menschengestalt. Mönchsköpfe und mythologische Figuren findet man ebenso wie z. B. Hasen, Affen oder auch Drachen in allen erdenklichen Formen. Ein guter Netsuke ist nur wenige Zentimeter groß und kunstvoll gestaltet.

Der Wert eines Netsuke kann zwischen 50 € und 100.000 € liegen, wobei es weniger auf das Material oder das Alter des Netsuke ankommt, sondern auf die Qualität der Schnitzerei und den Künstler, der es hergestellt hat.

Die Hochzeit der Netsuke-Herstellung beginnt etwa 1700 mit dem Aufstreben des japanischen Bürgertums und endet gegen 1880, als westliche Einflüsse in Japan immer größere Bedeutung gewinnen und der Kimono als Alltagskleidung aus der Mode kam.

Warum schreibe ich über Netsuke in diesem Wunder-Blog?
  • weil ich bis gestern nicht wusste, was Netsuke sind
  • weil, ich sie hübsch finde
  • weil ich gelernt habe, was kiru und mono auf japanisch bedeuten
  • weil ich mich freue, dass es immer wieder Neues zu entdecken gibt
  • weil man jeden Tag dazu lernen kann
Und das finde ich WUNDERbar !!!

Dienstag, 20. November 2012

von dem verlorenen Sohn (neu)

Die Geschichte von dem verlorenen Sohn ist biblisch und damit uralt. Aber Wunder dieser Art geschehen auch heute noch und hier. Neue Medien eröfnen neue Möglichkeiten und können auch einmal zum Guten führen.

Wie ein Inder nach vieln Jahren seine Mutter und seine Heimat mit Hilfe von Google Earth wieder fand kann man hier nachlesen:

SPIEGEL ONLINE

Montag, 19. November 2012

miracles and commonsense

Even today there are still many people who believe in miracles. Obviously even in our scientific and rational civilisation the belief in miracles will never be eradicated.

It seems to be part of the Human nature that we love to hear about the marvelous and wondrous.

For David Hume, the great scottish philosopher, a miracle is:

"a transgression of a law of nature by a particular volition of the Deity, or by the interposition of some invisible agent".



Read more about his arguments against the belief in miracles and about the good commonsense in :

"From Abracadabra to Zombies"  

 (from The Skeptic's Dictionary)

... 

Freitag, 16. November 2012

Schreck der Wahrheit

Reale Welt und digitale Welten vermischen sich in der moderne Gesellschaft zunehmend. Überall sieht man Menschen mit gesenktem Kopf, über ein paar digitale funkelnde Quadratzemtimeter gebeugt, eingetaucht in eine Cyberworld, gefangen in einer nur künstlich existierenden solzailen Gemeinschaft. Sie nehmen die wirkliche Welt, die echten Menschen nur am Rande, aus dem Augenwinkel war. Mit allen Sinnen der scheinbar schönen Welt von Microsoft, Apple, Facebook und Co verhaftet, tappen sie durch das Dasein.

Der thailändische Fotograf Benz Tanachart hat in einer U-Bahn die Mitmenschen aus ihrer Versunkenheit aufgeschreckt indem er unsinnige Worte, wie "Omlett" oder "Kafka" in den Wagon brüllte. Den kurzen Moment des Auftauchens in die Wirklichkeit hat er mit der Kamera festgehalten.

Copyright by Tanachart Siripatrachai


Je mehr die virtuelle Welt uns gefangen nimmt, desto stärker und  lauter müssen die Rufe werden, damit sich die Menschen den wirklichen Problemen widmen, sich dem Menschen gegenüber zuwenden anstatt sich mit 374 Twitter-Followers zu beschäftigen.

Oder kommt eine Zeit, in der man den Ruf nicht mehr hören wird....???

Wer Lust auf die Schönheit der Welt hat, der findet bei Benz Tanachart wunderbare Motive.


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Donnerstag, 25. Oktober 2012

Märchen, die man nie vergisst

An die Frühnachrichten kann man sich abends kaum erinnern, die Zeitung von gestern sind nichts mehr wert, ein Film den man vor Wochen gesehen, ein Buch das man vor Jahren gelesen hat, sind in der Erinnerung verblasst oder ganz aus unserem Gedächtnis gestrichen.


Märchen, wunderbare Sagen, mythische Geschichten, die wir in Kindertagen gehört haben, bleiben aber bei uns, begleiten den Menschen bis in seine letzten Tage. Selbst schwer Demenzkranke erinnern sich noch an Märchenfiguren und ihre Geschichten, ebenso wie an Kinderreime und -lieder..
Warum prägen wir uns das Wumderbare, das Märchenhafte besser ein als die meisten der zahllosen Informationen, die uns alltäglich überfluten?

Die Antwort glauben Wissenschaftler gefunden zu haben.

Sie heißt MCI = Minimal Kontraintuitives Konzept.

Geschichten, in denen die normalen Regeln des Lebens durchbrochen werden, in denen das unmöglich Erscheinende als real dargestellt wird, faszinieren uns und gehen uns nicht mehr aus dem Kopf. Bestimmte Mythen und Muster sind so attraktiv, dass sie seit Jahrhunderten immer weiter gegeben werden und auch heute noch die Fantasie fesseln.

Mehr dazu bei : DRadio Wissen

Samstag, 13. Oktober 2012

Mailand und Wikipedia

Vittorio des Siccas Film "Das Wunder von Mailand" gehört zu den klassischen Meisterwerken der Filmkunst.
Im entsprechenden Artikel bei Wikipedia stand, dass es sich dabei um einen Fanatasyfilm handele. Abgesehen davon, dass in den 50er Jahren keine Filmschaffender den Begriff "Fantasy" gekannt hätte, ist dies eine Beschreibung die dem sozialkritischen Anspruch von de Siccas Werk nicht gerecht wird.

Daraufhin habe ich den Artikel bei Wikipedia korrigiert und an einigen Stellen ergänzt bzw. sprachlich verbessert.

Viele Menschen verwechseln Wikipedia mit einer Bibel des Internets, in der sie die letzten Wahrheiten finden. Dabei übersehen sie, dass die Artikel bei diesem Portal - genauso wie jeder Lexikonartikel im Brockhaus, dem Duden oder der Enzyklopädia Britannica - von Menschen geschrieben werden und nicht von irgendwelchen allwissenden Halbgöttern. Diese Menschen machen Fehler, sind manchmal falsch oder nicht zutreffend informiert. 

Darüber hinaus haben sie Interessen, Neigungen, Wertvorstellungen, die sie natürlich in die Artikel bewusst oder unbewusst einfließen lassen.

Die Idee von Wikipedia, dass durch die "Schwarmintelligenz" vieler Nutzer und Mitarbeiter solche Fehler und individuellen Schwächen gegen Null gehen, funktioniert aber nur, wenn auch ein Schwarm vorhanden ist, wenn also viele mitarbeiten.



Dies ist aber leider nicht der Fall:
Die Zahl der aktiven Wikipediateilnehmer sinkt erschreckend. Die Atersstruktur ist darüber hinaus ebenso ungünstig (zu wenig ältere Mitarbeiter mit deren Erfahrung und Wissen) sowie das Verhältnis der Geschlechter ( zu wenig Frauen, die sich mit ihrer Weltsicht einbringen). Alte Artikel werden zu selten überprüft. Der Artikel über den Film "Wunder von Mailand" war seit über 4 Jahren unverändert.

Was ist zu tun?

1. Wikipedia-Artikel kritisch lesen! Nur weil es da steht, muss es nicht stimmen.

2. Wikipedia-Artikel hinterfragen! Werturteile, Einschätzungen, die man dort oft liest sind das Ergebnis einer Diskussion an der sich oft nur ein paar Leute beteiligt haben. Schwarmintelligenz ist das nicht.

3. Kritik deutlich machen. Auf Fehler hinweisen. Informationen hinzufügen. Eigene Meinung einbringen.
   Kurzum: Mitmachen! Mitmachen! Mitmachen! Mitmachen! Mitmachen!

Mit ein paar Klicks ist man angemeldet und kann sich beteiligen.

Ich möchte auf Wikipedia nicht verzichten! Seine Qualität hängt aber davon ab, dass es nicht nur Konsumenten sondern auch kritische, aktive Leser gibt.

Mitmachen!

Freitag, 28. September 2012

Das Wunder von der alten Tante SPD

Und dabei hatte Mutti alles so schön arrangiert...

Anfang der Woche Kaffe und Kuchen bei der Vorstellung von Edmund Stoibers Biographie. Dann die Ehrung des greisenhaften Altkanzlers Kohl mit großem Festessen und zu guter Letzt ein lustiger Abend anlässlich Wolfgang Schäubles 70. Geburtstag. Hauptakteurin bei allem Angela Merkel in der Rolle der ältesten Schwiegertochter, die die Familie mit milder und bestimmter Hand durch die ganzen Feierlichkeiten lenkt. Und jedem sollte so klar werden, wer hier die eigentliche Chefin ist, wer am Ende die Strippen zieht.
Wenn da nicht die alte Tante SPD wäre, die seit Jahren, nur wenig beachtet, am unteren Ende des Familientisches hockt. Ungeliebt, etwas altmodisch und angestaubt, auf Grund ihres hohen Alters zwar geduldet, aber wenig geachtet.

Ausgerechnet in diesen Mutti-Festagen hat die alte Tante sich noch einmal aufgerafft, frische Farbe aufgelegt, sich zurecht gemacht und zeigt keck und unverfroren, dass sie mit Charme, Ideen und Intelligenz durchaus mit Mutti Merkel konkurrieren kann.



Peer Steinbrück kündigt den Banken den Kampf an. Der ehrenwerte, aber doch etwas allzu biedere Kurt Beck räumt den Stuhl und mit Malu Dreyer wird zum erstenmal eine (gelegentliche) Rollstuhlfahrerin Regierungschefin in einem deutschen Land. Helmut Schmidt erhält den Freidenspreis und plaudert sich altersweise und garnicht greisenhaft durch die Lande.Und schließlich wird zum Wochenende die dumme K-Frage endlich, rechtzeitig gelöst. Der freche Peer wird gegen Mutti antreten!

Ihre biedermeierliche Festtagswoche ist empfindlich gestört. Der Familienfrieden der Alternativlosen ist dahin. Ein Wind will aufkommen. Die alte Tante rafft ihre Röcke. Das könnte einen Tanz geben, den Angela nicht mag. Die SPD lebt! Ein Wunder!!!

Dienstag, 25. September 2012

der Klobürste

Auf der Suche mach Wundern aller Art stolpert man zuweilen über andere Blogs, die sich auf die eine oder andere Art auch mit Wundern beschäftigen.

Naked in wonderland  von lilyellowdesktop ist so ein Blog. Eigentlich war es der Titel des aktuelles Postings, der mir auffiel:

Klobürste

Dazu ein kleines Gedicht (?), ein Foto. Mehr Postings, mehr poetische, meist zart-gefühlvolle Texte einer jungen Frau. Persönliche Erfahrungen, Wünsche, Sehnsüchte - mit Stil und Geschmack gestaltet.

So blieb ich länger auf dieser Seite als ich dachte. Hinterher wunderte ich mich, warum ich mich so lange blieb: Ich fühlte mich wohl...
....und dass ist ja schon ein kleines Wunder in diesem kalten Medium...

Dienstag, 11. September 2012

der Frau, die keiner braucht.

Da war einmal ein Bundespräsident, den eigentlich keiner wollte. Vor seiner Wahl nicht so richtig (Angela Merkel mal ausgenommen) und anderteinhalb Jahre nach seiner Wahl erst recht nicht. Der tat Dinge, die man nicht tun sollte und sagte dann darüber Sätze, die ein Präsident nicht sagen sollte. Als er dann tun musste was er nicht wollte, stand an seiner Seite eine Frau, die ohne ihn keiner gekannt hätte.
Sie war blond, gut aussehend, relativ jung und hatte (Sensation!) eine kleines Tatoo und zwei kleine Söhne. Sie konnte charment lächelnd, trug hübsche Kleider und wusste sich zu benehmen.



Als er den Rücktritt erklären musste, stand sie neben ihm und sie konnte einem ein wenig Leid tun. Als er offiziell verabschiedet wurde, stand sie etwas abseits von ihm. Seit er im Rücktritt verschwunden ist, steht sie vor ihm. Sie steht alleine - auf Pressefotos, auf den Titelblättern der yellow und der politischen Blätter, auf dem Cover ihres Buches.

Bettina Wullf - sicher wusste jeder bereits um wen es hier geht - hat PR gelernt. Also wartet sie die Sommerpause und die Olympischen Spiele ab un ihre Kampagne zu beginnen.
Frau Wull mit Mann wird bei den Paralympics sein - erste Vorberichte, Fotos. Frau Wulff mit Mann ist bei den Paralympics - mehr Fotos, größere Berichte. Frau Wulff wehrt sich gegen böse Gerüchte und verklagt den beliebtesten Deutschen und die meistbenutzte Suchmaschine. Heute schon mal Prostitution gegoogelt...??? Große Schlagzeilen, Topmeldunge, Titelseiten.

Genialer Schachzug! Respekt. Frau Wulff wird ein Buch veröffentlichen. Erste Vorberichte. Vorveröffentlichung von Auszügen daraus. Frau Wulff gibt gleichzeitig vier großen Zeitungen Interviews über die Zeit im Präsidentenjob, berichtet über Eheprobleme.

Was kommt als nächstes? Frankfurter Buchmesse. Frau Wulff ist der Star der Messe. Parallel dazu trennt sich das Paar Wulff tränenreich auf Probe. Berichte über den Umzug in ein kleines Reihenhaus. Frau Wulff auf Empfängen, bei Galas, als ständiger Gast bei Talkshows, bei Charity-Veranstaltungen und social events.
Sie wird blond sein, gut aussehen, schöne Kleider tragen und uns ihr charmant lächelndes Tatoo zeigen.

Willkommen im Club, Frau Wulff!
Die Herzogin von Windsor, Sarah Fergusson, Naddel, Jackie Kennedy-Onassis, Lady Di, Hillu Ex-Schröder, Madame Sarkozy und wie sie alle heißen und hießen. Frauen, die sich von reichen, einflussreichen Männer angeln ließen und dann ihr und unser Leben lang durch den bunten Blätterwald tingeln, die Öffentlichkeit langweilen und der Regenbogenpresse die Seiten und die Kassen füllen.

Wie schön, dass sie den Club verjüngen und aufhübschen.
Gebraucht hätten wir sie nicht. So wenig wie ihren Mann damals... siehe oben.. 

Samstag, 18. August 2012

der Weinkönigin in Berlin

Annette Schavan tritt zurück aus der Führungsriege der CDU... Nicht dass man sie sehr verrmissen würde.

Sie hat den Bolgna-Prozess entschieden befürwortet. Nach zehn Jahren wird immer deutlicher, dass dieser Prozess in seinen Zielen gescheitert ist. Die Universitäten wurden verschult. Von freiem Studium und europäischem Austausch ist wenig geblieben.
Bachelor und Master sind immer noch wenig beliebt.
Dem Sterben der Hauptschule hat sie schweigend zu gesehen und hingenommen das 20% der deutschen Jugend seit Jahren wegen ihrem angeblich schlechten Schulabschluss diskriminiert und in die asoziale Ecke gedrängt werden.
Ihre Dissertation ist immer noch umstritten.

Von daher wäre es konsequent gewesen auch auf ihr Ministeramt zu verzichten. Stattdessen strebt sie ein neues Bundestagsmandat und sicher auch eine Verlängerung ihrer Regierungszeit an.

Ein völliger Rückzug wäre ja auch ein Wunder gewesen.

                                                                              (das ist nicht Frau Klöckner!)

Als Nachfolgerin steht Julia Klöckner aus Rheinland-Pfalz hoch im Kurs, Oppostionsführerin in Mainz und ehemalige deutsche Weinkönigin. Das wäre doch mal ein erfreuliches politsiches Wunder.
Wenn neben die staubtrockene Frau Schavan, die eiserne Frau von der Leyen und Mutti Merkel endlich mal eine Frau in die Bundesspolitik einzöge, der man anmerkt, dass sie Freude am Leben und ihrem Job hat.

Diese ganze Frauenriege mit dem sauertöpfischen Lächeln und der ständig oberlehrerhaften Attitüde, von Künast über Göring-Eckardt bis Petra Pau sind doch ziemlich nervig.

Da freut man sich doch auf die fröhliche Rheinländerin.

Sonntag, 5. August 2012

der neuen Sippenhaft

Das Wort Sippenhaft ist in Deutschland mit Vorsicht zu gebrauchen, ist es doch durch die braunen Zeiten schwer belastet. Aber Sippenhaft ist keine deutsche Erfindung, das gibt es schon seit dem Altertum und in einigen Staaten, z.B. Nordkorea wird sie noch heute angewandt.
Dass aber in dem Empörungsstrudel, der sich um die olympische Ruderin Nadja Drygalla entwickelt hat, immer wieder das Wort Sippenhaft auftaucht, ist wahrlich kein Wunder.




Fakten:
Frau Drygalla musste ihre Ausbildung bei der Polzei kurz vor dem Ende "freiwillig" abbrechen. Ihre Sportfördermittel werden gesperrt, ihre Bewerbung bei der Bundeswehr wird auf Eis gelegt. Warum? Weil sie zu ihrer Jugendliebe steht.  Der Leiter der Olympiadelegation Michael Vesper erklärt, er habe keinen Zweifel an ihrer aufrechten Gesinnung. Bei der Polizei konnte man ihr nichts vorwerfen, im Ruderverein und -verband ist sie nie mit neonazistischen Gedanken in Erscheinung getreten. Lediglich weil ihr Freund sich für eine nicht verbotene Partei einsetzt und offiziel und legal für diese Partei bei der Landtagswahl kandidiert, wird diese Sportlerin bedrängt.

(Nein! Ich habe keinerlei Sympathien für die NPD oder Neonazis!)

Aber man muss sich doch fragen:
Darf die Nichte etwa eines NPD-Landtagsabgeordenten nicht an Wettkämpfen teilnehemen? Kann z.B. die Enkelin des Vorsitzenden dieser Partei nicht in den öffentlichen Dienst? Werden Kinder von Salafisten demnächst von jeder öffentlichen Förderung ausgeschlossen? Ist die Mutter eines Terroristen auch gefährlich? Warum muss sich die Enkelin von Winifried Wagner für die Naziliebschaft ihrer Großmutter rechtfertige?  Muss man dieselbe Gesinnung wie Frau Pau haben um an olympischen Wettbewerben teilnehmen zu können.
Denn der Bundestagsvizepräsidentin war ja angeblich schon lange bekannt, "dass es Frau Drygalla seit ins neonazistische Lager zieht" und so beschädigt diese Volksvertreterin mal eben nebenher den Leumund einer jungen Fraum, mit der sie wohl nie ein wort gesprochen hat. Aufregung darüber? Fehlanzeige!

Statt dessen fragt man emport, wer hat es gewusst? Was gewusst? Dass ihre Jugendliebe bei der NPD ist? Hätte sie dann nicht für Olympia starten dürfen? Das muss aufgeklärt werden, fordert der Innenminister. Herr Bach stellt sich vor seine Olympiamannschaft, vor Frau Drygalla stellt er sich nicht. Ein Funktionär schiebt die Verantwortung auf den nächsten und keiner dieser Herren hat den Mut zu sagen: Doch wir wussten von ihrem Freund, aber ihr ist nichts vorzuwerfen und sie ist eine gute Sportlerin. Jammerlappen!

Und wo bitte ist eine Zeitung, ein Medienerzeugnis, dass sich schützend vor die junge Frau stellt? Nur in den Randkommentaren taucht ab und zu der Verdacht von Sippenhaft auf, um dann im allgemeinen Empörungsgetöse unter zu gehen.

Das wird Konsequenzen haben, heißt es. Muss man also in Zukunft nicht nur einen persönlichen Gesinnungstest bestehen, ein political-correctness-certificate (pcc), wenn man an einem Wettkampf teilnehmen will? Mussein Spitzensportler demnächst auch noch den Gesinnungsnachweis für Familie und Freunde führen?

Da fällt mir dann noch ein Wort aus der braunen Vergangenheit ein: Ariernachweis

Das hatten wir schon mal. Nein, danke!


Man kann sich nur wundern...


Nachtrag: Heute hat sich der Verteidigungsminister de Maiziere vor die junge Sportlerin gestellt und die Presse angegriffen. Dabei hat er wohl auch noch ein paar andere Herren im Visier gehabt. Guter Mann!

Dienstag, 17. Juli 2012

weavesilk


Zarte Seidenfäden ziehen, verdrehen, entwirren sich in den buntesten Farben über den ganzen Bildschirm.
Mit nur einer Mausbewegung entstehen so zauberhafte, kleine Kunstwerke von immer neuer Schönheit.

Das kleine Program weavesilk von Yuri Yishnewsky ermöglicht diese wunderbaren mathematischen Zaubereien.

Tipps:
  • bei Drücken der SHIFT-Taste zeigt ein kleiner Schneesturm in welche Richtung die Seidenfäden ziehen werden.
  • gleichzeitiges Bewegen der Maus verändert die Zugrichtung
  • mit  der 'S'-Taste wird das Bild eingefroren
  • mit der 'X'-Taste erzeugt man ein neues Bild.
  • die kleinen Kunstwerke lassen sich per Twitter und Facebook versenden
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Samstag, 14. Juli 2012

Spaß trotz Regensommer

Es ist Sommer, doch keiner sieht ihn. Ab und zu ein paar Strahlen Sonne, ein paar Minuten blauer Himmel und dann regnet es wieder. Gerade für Eltern ist so ein Regensommer eine echte Herausforderung. Was tun um die lieben Kleinen bei Laune und in Bewegung zu halten?
Ein gute - und meist preiswerte - Alternative zu Indoor-Hallen und überteuerten Spaßbädern sind begehbare Labyrinthe. Maislabyrinthe gibt es in allen Regionen Deutschlands. Irrgärten, klassisch angelegte Labyrinthe sind ein Spaß für Jung und Alt.

Seit 5000 Jahren schon sind Menschen von den verschlungen Wegen und der Suche nach dem verborgenen Ziel fasziniert. Gute Informationen zu diesem intelligenten Freizeitspaß an der frischen Luft gibt es hier:

Labyrinth, Irrgarten und Maze 

Freitag, 13. Juli 2012

anerkannte Wunder

Wann ist ein Wunder wirklich ein Wunder?

Die katholische Kirche als ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet mit 2000-jähriger Erfahrung hat einen Kriterienkatalof veröffentlicht, der helfen soll, diese schwierige Frage zu klären.
Im Jahre 1978 hat die Kongregation für die Glaubenslehre ein Regularium veröffentlicht anhand dessen man angeblich ziemlich klar entscheiden kann, was bewundernswert is und was nicht.

Interessanterweise hängt die Überzeugungskraft eines Wunders in besonderem Maße von der Person und Glaubwürdikeit des Antragstellers ab.

Mit anderen Worten: Nicht nur die Schönheit, sondern auch das Wunder liegt im Auge des Betrachters.
Was den einen wundert, ist dem anderen banal.


Es ist auch nicht wichtig ob es Wunder WIRKLICH gibt. Wichtig ist die Fähigkeit zu erstaunen, Besonderes von Alltäglichem zu unterscheiden, die Abweichung, die Nuance im Meer der belanglosen Normalität zu erkennen.

Wer sich über nichts mehr wundern kann, ist eigentlich tot und damit auch kein Leser dieses kleinen Blogs.

Den Lebenden viel Freude beim alltäglichen Wunder und verwundern.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Warschau fand nicht statt

Als die deutsche Nationalelf bei der EM im Halbfinale gegen Italien nach 30 Minuten 0:2  zurück lag, konnte man eigentlich nur auf ein Fussballwunder von Warschau hoffen. Es fand nicht statt. Und das war eigentlich kein Wunder wenn man die Eröffnung des Spiels gesehen hat.

Da standen elf reife Kerle, bärtig, langhaarig, wild frisiert und und brüllten sich mit Inbrunst die Nationalhymmne aus der Seele. Schwenk der Kamera zur deutschen Mannschaft: 11 ordentliche Jungs, sauberer Haarschnitt, glatt rasiert ließen die deutsche Hymne über sich ergehen. Ein paar sangen mit, die meisten blickten stumm in die Ferne.


Wer die paar Minuten vor dem Anpfiff gesehen hat, dem musste eigentlich klar sein, dass hier auf ein Wunder nicht zu warten war.

Kein Zweifel: die deutsche Mannschaft hat bei dem Turnier wunderbaren Fussball gespielt. Wir haben erstklassige Spieler und einen ausgezeichneten Bundestrainer. Aber Emotionen, Biss, Raubeinigkeit? Wohl eher Fehlanzeige.

Ein Kapitän, der brav die Antidiskriminierungsformeln vorliest, eine Mannschaft, die sich freut, wenn ihr größter Fan die unbleliebteste Frau Europas in ihren ewig schlecht sitzenden Hosenanzügen ist, ein Manager, der aussieht und spricht wie der Filialleiter einer Volksbank und ein Trainer, der nur ganz hemlich raucht, weil das ja nicht politisch-öffentlich korrekt ist...
So viel deutsche Biederhaftigkeit kann nicht reichen um Meister in Europa zu werden. Mit solchen Qualitäten wird man in jedem Verein Kassenwart, aber eben nicht Präsident.

Schuld daran sind sicher nicht die Mannschaft und ihre Betreuer, die hart gearbeitet haben und gute Leistungen gezeigt haben. Es ist wohl eher die veröffentlichte Meinung, die Sportlern den gesunden Ehrgeiz austreibt und sie auf eine Linie zwingt, die zwar nett und political correct ist, aber eben nicht zum Sieg führt.

Darf man das Wort "Sieg" eigentlich noch benutzen, oder fallen dann gleich wieder eine paar selbsternannte Geschichts- und Tugendwächter über einen her? "Stahlhelm" ist ja wohl verboten. Das hat uns die Journaille die letzten Wochen gelehrt.


Montag, 11. Juni 2012

der Macht der Banker

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Da wurde wohl am Wochenende in so manchem vornehm-diskreten Hinterzimmer der Champagner entkorkt und man hat sich von Banker zu Banker lachend auf die Schulter geklopft.

 Mit dem 100 Milliarden Kredit für Spanien werden mal wieder die Spielschulden (= Spekulationsverluste) von Bankern vergesellschaftetet und vom Steuerzahler vorerst bezahlt.
Wieder einmal wurden Banken vor den Grundregeln der Marktwirtschaft geschützt, mit der Begründung, das gesamte europäische Finanzsystem hätte vor dem Abgrund gestanden. Dabei handelte es sich bei den risikobehafteten spanischen Regionalbanken gar nicht um systemrelvante Banken. Die spanischen Großbanken waren nicht gefährdet.

Nicht jeder Kollaps einer Volksbank bringt die Weltwirtschaft ins Wanken!
In den USA sind 140 Regionalbanken in den letzten Jahren Pleite gegangen. Ergebnis: Der amerikanische Finanzsektor steht wieder gut da. 

Aber eifrige Apologeten predigen landauf, landab und können es medial unterstützt ihren Unsinn immer wieder verbreiten:  
Geht eine Bank pleite, geht der Euro unter und damit geht Europa unter. Also: Rettet uns!

Mit Verlaub: Weil ein paar raffsüchtige spanische Provinzbanker sich verzockt haben und jetzt drohen Pleite zu gehen, wird demnächst Belgien Holland überfallen oder Österrich Südtirol besetzen, wenn wir nicht bereit sind mit Steuergeldern diese Banditen zu decken???  Wer glaubt so etwas und wer will uns so etwas glauben machen. Und warum???

Der Euro, der Fiskalpakt, die Entscheidungunion und wie das alles heißt sind seit jeher Ideen einer europäischen Elite, die hofft, abgehoben vom demokratischen Pöbel, ungestört ihre Kreise ziehen zu können. Je ferner und komplizierter die Gremien und Entscheidungsprozesse, desto besser für Strippenzieher und Hinterzimmerherrscher. Eine Politikform, die Bundeskanzlerin Merkel und etlichen anderen European Players sehr entgegenkommt.
Die Troika geht um. Europäer,dreh dich endlich um!

 45% der Spanier unter 30 Jahren sind arbeitslos, weit über 25 % in Italien, von Griechenland ganz zu schweigen. Die Volkswirtschaften von Portugal, Irland sind gefährdet. Island am Abgrund. Italien erlebt eine Rezession wie lange nicht mehr. Das Land hat die niedrigste Geburtenrate der Welt. In Spanien sinkt sie dramatisch. In Deutschland ist sie seit Jahren zu niedrig. Begründung: Zukunftsangst.
Europa spart bis es erstickt - aber der Euro ist super und muss gerettet werden?
Um jeden Preis? Auch den einer defacto - Entdemokratisierung Europas?

Wie lange werden die Bürger Europas sich das gefallen lassen? Wann werden sie einigen folgen, die einfache Lösungen vorschlagen. Wird dann der Tscheche den Griechen verachten, der Spanier gegen den Portugiesen vorgehen, der Franzose mit dem Deutschen ringen...?
Sind dann nicht der Euro und seine Prediger die eigentlichen Totengräber Europas?
Hoffentlich nicht. Niemals wieder Totentanz in Europa! Wir hatten genug davon.

Aber bis dahin  knallen die Champagnerkorken in den Hinterzimmern und die Rechnung zahlen die anderen.
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Mittwoch, 30. Mai 2012

gender writing

Eigentlich halte ich es mit der Piratenpartei, die die Frage nach der Gender Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft für nicht mehr zeitgemäß hält. Als emanzipierter Man mit einer wundervollen, emanzipierten Partnerin hielt ich die Genderfrage immer für ziemlich überbewertet.

Beim Surfen zum Thema Wunder bin ich aber auf einen netten, kleinen Block gestoßen, der sich genau wie dieser Block mit den kleinen alltäglichen Wundern beschäftigt.: kleine-wunder-ueberall.de/


Ich habe mit großem Interesse in diesem liebevoll gestalteten Blog herumgestöbert und mir ist schnell aufgefallen, dass es zumindest ein gender writing gibt.

Bei gleicher Thematik hat die Bloggerin doch einen sehr erfrischenden, feminen Stil,sich mit den kleinen Wundern des Lebens zu beschäftigen. Ich liebe ihre Reihe Alltagshelden. Eine Superidee!


Gleichzeitig sind mir doch einige (geschlechtsspezifische ???)  Merkmale meines eigenen Blogs aufgefallen:

-weniger dekorativ
-weniger persönlich
-weniger kreativ, erfindungsreich
- sehr auf ein Thema fokussiert
- meist politisch, weniger privat
- etwas polemisch

Nicht, dass ich mich jetzt ändern möchte oder ab morgen meinen Blog anders führen werde.
I am like I am!
Aber ich fand es amüsant und bereichernd beim Lesen des Blogs von Ellen, der Barfußprinzessin, mehr über meinen eigenen Blog zu erfahren.

Mann/Frau ist doch mehr durch seine Geschlechterrolle geprägt als einem meistens bewusst ist.

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Mittwoch, 16. Mai 2012

Hexen im Fernsehen - Teil I (Samantha)


Hexen im Fernsehen



Hexen im Märchen sind in der Regel hässliche, alte Frauen, die es nur darauf anlegen anderen Schaden zu bringen. Gelegentlich sind es auch sehr schöne, dafür aber eiskalte und grausame Zauberinnen.

Hexen im Fernsehen, wenn sie nicht in einem klassischen Märchensujet auftreten, sind dagegen wunderbarerweise völlig anders: 

Es handelt sich fast immer um junge, gutaussehende Frauen oder Mädchen. Sie sind keine professionelle Hexen, die irgendeinen Schadenszauber ausüben. Die durchschnittliche Fernsehhexe ist vielmehr eine Gelegenheits- oder Verlegenheitszauberin. Oft ist es ihr eigentlich verboten zu zaubern. Sei es weil sie nicht gut genug zaubern kann oder weil ihr Partner nicht damit einverstanden ist.

Während Märchenhexen sterbliche Wesen sind und oft einen grausamen Tod finden, ist eine Hexe im Fernsehen normalerweise unsterblich und alterslos. Dennoch fühlen sie sich oft von sehr sterblichen Alltagsmännern stark angezogen und gehen partnerschaftliche Beziehungen mit ihnen ein. 
Ihre magischen Kräfte wendet sie daher mehr oder weniger gekonnt an, meistens um sich und andere aus misslichen Situationen zu befreien. Dabei stiftet sie in der Regel zuerst Verwirrung und Chaos. Zum Schluss gelingt es ihr jedoch in der Regel mit Hilfe ihrer Zauberkünste ein Happy End herbeizuführen.

Samantha - Verliebt in eine Hexe

Eine der ersten Hexen im deutschen Fernsehen war Samantha aus der amerikanischen Sitcom "Bewitched". In Deutschland wurde sie unter dem Titel "Verliebt in eine Hexe" ausgestrahlt.



1968 erschien Samantha zum ersten mal auf den bundes-deutschen Bildschirmen in Gestalt einer durchschnittlichen amerikanischen Mittelstandsfrau. Verheiratet mit dem sterblichen Werbeagenten Darrin Stephens lebt sie in einer typischen amerikanischen Vorortsiedlung der 1960er-Jahre. Ihr Ehemann hat ihr das Zaubern verboten. Dennoch ist sie natürlich "gezwungen" immer wieder ihre übernatürlichen Kräfte einzusetzen. Zur Verzweiflung ihres Mannes Darin führt Samantha ein intensives Familienleben. Ihre Mutter Endora, ihr Vater Maurice, Cousine Serena, Tante Clara und Onkel Arthur -allesamt mit Zauberkräften ausgestattet- treten immer wieder auf und sorgen zusätzlich für Verwirrung. Auch Samanthas kleine Tochter Tabatha hat übernatürliche Kräfte, während ihr Sohn Adam nach seinem sterblich Vater kommt.

Mit ihren zauberhaften Fähigkeiten und dem ganzen Hexen-Clan steht Samantha im ständigen Widerspruch zu der spießig-angepassten Lebenswelt ihres Ehemanns.
Darin liegt die Komik dieser überaus erfolgreichen Sendung begründet. Darüber hinaus erlaubte die magische Existenz Samanthas den Drehbuchautoren immer wieder, die damals geltenden Grenzen der Konvention anzukratzen oder zu überschreiten, so dass die Serie auch heute nicht angestaubt oder altbacken wirkt.

Die Serie wurde von 1964 bis 1972 in den USA produziert und mit zahlreichen Golden Globe und Emmy Nominierungen geehrt.

Die Rolle der Samantha spielte Elisabeth Montgomery. Als ihr die Rolle der immer um Anpassung bemühten Spießer-Ehefrau zu langweilig wurde, führte man auf ihr Drängen hin die Rolle der etwas verucht-verführerischen Cousine Serena ein, die sie ebenfalls spielte. Die Rolle der Ehemanns Darrin spielte Dick York, später Dick Sargent.
Die Schauspielerin Agnes Moorehead wurde für die Rolle der Endora ausgezeichnet.

Links: 



Weitere Hexen im Fernsehen:
(Blogs in Arbeit...)

Bezaubernde Jeannie

Charmed

Samstag, 12. Mai 2012

Photoshop und rückgehende Wahlbeteiligung

Es wäre sicher ein interessanter Forschungsauftrag: Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Rückgang der Wahlbeteiligung bei Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen und der Verbreitung von Photshop?


Ich bin mir sicher, dass es da direkte Zusammenhänge gibt.

Welcher normale Mensch ist schon freiwillig bereit dazu, sein Passfoto im DIN A 3/2 Format an zahllose Laternenpfähle, Straßenbäume oder Bauzäune zu hängen? Entweder bekommt er gutes Geld aus der Werbebranche oder er kandidiert für ein politisches Amt.

Wäre er in der Werbung würde sein Foto mit einer informativen, appellativen, provozierenden oder vielleicht unterhaltsamen Botschaft verziert.
Ist er/sie aberKandidat einer Partei schmückt er sein  Foto mit möglichst belanglosen Adjektiven. Besonders beliebt sind auch Nullaussagen oder fragwürdige Methapern: NRW im Herzen (tut das weh?),  solar statt solala.

Solche "politische" Passfoto-Plakate gibt es aber schon seit Jahrzehnten.

Wirklich neu ist, dass mich nun, seit dem Aufkommen von Photoshop, von diesen Plakaten lauter Menschen anlächeln, die es gar nicht gibt. Alterslos, falten- und individualtitätsfrei strahlen einen von überall völlig ausdruckslose, digital-retuschierte Masken an und werben um Vertrauen.

Mit Verlaub: Warum soll ich jemand wählen, der es nicht einmal wagt sein wahres Gesicht zu zeigen?
Kann ich jemandem trauen, der sich mit Hilfe von Photoshop unkenntlich macht? Ich wünsche mir Orignale, Typen, Persönlichkeiten, die ich wählen kann. Stattdessen bietet man auf denWahlplakaten photshop- gebügelte, digitale Einheitsvisagen. Wer will denn da noch zur Wahl gehen?

Wenn dem Photoshopper gar die Pferde durch gehen und Claudia Roth vom Plakat strahlt als habe sie eine Solarfabrik verschluckt und mache Werbung für Zahncreme, billigen Lippenstift und den schlechtesten Frisör Berlins gleichzeitig, dann kann man sich eigentlich nur zu Hause verstecken.

Wählen gehe ich natürlich trotzdem.
Weil ich nicht so dumm bin wie die Macher dieser idiotischen Wahlplakate glauben.
Kann man diesen Werbefuffis und Parteistrategen nicht wenigstens zur Strafe das Wahlrecht entziehen...?
Verwirkt wegen des Versuchs der Volksverblödung haben sie es allemal!!!
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Dienstag, 1. Mai 2012

Sklavenwitz bei Mai-Kundgebung


 Am 1. Mai in Dortmund auf der Zentralkundgebung des DGB anlässlich des Tags der Arbeit. In Anwesenheit der Ministerpräsidentin Kraft wettert ein Gewerkschaftsfunktionär gegen Leiharbeit und Kurzarbeit und schließt dann mit den Worten:

"Kurzarbeit ist schlimmer als Sklaverei. Die hatten immerhin unbefristete Arbeitsverhältnisse.. ."

So viel schlechten Geschmack, so viel historische Ignoranz kann man einem sicherlich rhetorisch geschulten Vertreter der deutschen Gewerkschaftsbewegung eigentlich gar nicht zutrauen. 

Mehr als hundert Jahre haben Arbeiter - auch gerade am 1. Mai - gegen  Lohn- und Zinsknechtschaft gekämpft, für die Freiheit der Unterdrückten und Ausgebeuteten. Seit tausenden von Jahren gibt es Knechte und Herren, Entrechtete und Sklavenhalter. Heute noch gibt es weltweit verschiedenste Formen der Sklaverei. 


Da muss man von der eigenen Pointe schon ziemlich hingerissen sein um so ein dummes Witzchen ins Mikorfon zu plärren....


Freitag, 30. März 2012

WDR, Schlecker und die Guillotine

29. März 2012 - über Facebook wird in Emden zur Lynchjustiz an einem Schüler aufgerufen, der angeblich der Mörder eines Mädchens sein soll. Vor der Polizeiwache rotten sich Menschen zusammen und fordern die Herausgabe des 17-jährigen. Das Entsetzen in der publizierten Öffentlichkeit ist groß. Zumal sich nach wenigen Stunden heraus stellt, dass der angebliche Täter unschuldig ist.

30. März 2012 - WDR2 -öffentlich-rechtlicher Sender. Vormittagsprogramm. "Becker und Günnemann" bringen einen satirschen Beitrag über das Aus für die weiblichen Angestellten von Schlecker (gab es da eigentlich keinen einzigen Mann???) Thema des Beitrags: die 11000 Jungfrauen von Köln und die zehntausend Frauen, die jetzt entlassen werden.

Eigentlich eine Superidee. Gut vorgetragen. Gut durchdacht. Voller Witz!
Leider endet der Beitrag unter Bezug auf die Familie Schlecker und deren immer noch vorhandenes Privatvermögen mit dem Satz von Jürgen Becker: "Jetzt versteht man den Sinn der Guillotine"

Mit Verlaub: Gibt es denn keinen öffentlich-rechtlich bezahlten Redakteur, der Satirebeiträge abnimmt?
Satire darf vieles, aber nicht alles.

Der indirekte Aufruf, die Familie Schlecker zur Guillotine zu führen, überschreitet jede Grenze! Das erinnert an Radiosendungen aus Ruanda, deren Redakteure bis heute leugnen am damailigen Genozid beteiligt gewesen zu sein. Aber wer öffentlich spricht, hat auch eine öffentliche Verantwortung.

Es zeugt von mangelnder geschichtlicher Bildung, wenn Herr Becker der Guillotine eine Berechtigung zuweisen möchte. Deren einziger Sinn bestand unter dem Motto Egalite Gleichheit vor dem Scharfrichter herzustellen. Bis dahin baumelte der gemeine Mann oft qualvoll lange am Galgen, während der angeblich schmerzlosere und schnellere Tod durch das Schwert dem Adel vorbehalten war. Im Ergebnis ermöglichte die Guillotine die fließbandartige Hinrichtung. Tausende sind unschuldig in den Wirren der französischen Revolution unter dem Fallbeil gestorben. Darüber heute Witzchen zu machen ist geschmacklos.

Die Familie Schlecker mag ihren Reichtum mit vielleicht etwas fragwürdigen Geschäftsmodellen erreicht haben und jetzt auch noch schützen. Aber dass man sie im WDR-Hörfunk mit der Guillotine in Verbindung bringt, überschreitet jedes Maß.

Wer im Schutz der Satire so leichtfertig öffentlich-rechtlich daher plaudert, darf sich über den Mob auf Emdens Straßen und über die Sozialen Netzhetzer nicht aufregen.

Wo ist die Intendantin, die einsschreitet? Wo ist die Empörung, die sich sonst so gerne erhebt? Wer sagt Herrn Becker, dass er zu weit gegangen ist? Er ist populär und darf deshalb alles? Vice versa! Weil er populär ist, hat er erst nachzudenken, bevor er ans Mikrofon tritt..

Satire darf alles? Fast alles...so lange es verantwortbar ist.

Sonntag, 25. März 2012

Piraten und Mutti

Junge, netzaffine (was für ein Wort!) Männer wählen die Piratenpartei und die Grünen müssen darunter leiden.
Das ist eigentlich keine Wunder. Denn wenn man sein ganzes junges  Leben lang von Mutti gesagt bekommt, was man Gesundes essen soll, wie man sich politisch korrekt verhält, dass mann im sitzen pinkeln und Frauen höher achten soll als das eigene Geschlecht, dann ist es doch nicht überraschend, wenn diese jungen Kerle zumindest im Schutz der Wahlkabine mutig gegen ihre Mütter rebellieren, die schon seit Jahrzehnten "natürlich" die Grünen wählen.

Und seit die Jungs gemerkt haben, dass ihr Kreuz bei dieser neuen Partei nicht nur in und cool ist, sondern die lieben Eltern auch noch aufschreckt, macht es natürlich doppelt Spaß zumindestens auf dem Wahlzettel mal was anderes zu tun als Mutti gerne möchte

Ein Wunder ist es jedoch, wie viele junge Männer auf diesem kindischen Trip zu sein scheinen. Denn ernsthaft kann man doch eine Partei nicht wählen bei der sich zB jetzt in NRW 160 Kandidaten um 40 Listenplätze bewerben.
Nachdem sich jeder drei Minuten (3 !!!!) lang vorstellen durfte, stand dann zur allgemeinen Überraschung ein völlig unerwarteter Spitzenkandidat fest. Wer wirklich glaubt, dass Politik so funktionieren kann, dass man mit einem solchen 3min-Crash-Verfahren die Besten und Fähigsten fürs Land findet, der beweist nur eins:
Muttis Erziehung hat versagt! 

Dienstag, 13. März 2012

der Furz des Caesaren

Im miltärhistorischen Museum zu Leipzig kann man seit der Neueröffnung im Herbst letzten Jahres ein wenig Schlachtgeruch schnuppern. Schon Tage vorher gingen entsprechende Meldungen durch die Medien, von begeisterten Journalisten weitergetragen.


Ausführlich wurde berichtet, dass es einer international anerkannten Geruchsdesignerin von wissenschaftlichen Graden gelungen sein soll, den Geruch des Schlachtfeldes des Ersten Weltkrieges nachzubauen. Das Publikunsinteresse war geweckt. Bei der Eröffnung des Museums funktionierte der Zerstäuber leider nicht, aber es soll nachgebessert werden. Warum denn bloß?

In den Schützengräben haben damals auf beiden Seiten junge Männer für ihr Vaterland gekämpft! Sie haben ihr Leben eingesetzt, weil die meisten damals glaubten es ginge um eine gute und gerechte Sache. Sie hofften auf Heldentum jung und versuchten,mussten tapfer zu sein. Sie erlitten Schmerzen und Verstümmelungen, etrugen furchtbare Entbehrungen, gingen wahrhaftig durch die Hölle, verreckten in Dreck und Matsch.

Und nun, fast 100 Jahre später, kommen ein paar heutige Museumsbesucher und halten im Vorbeigehen mal eben ihr Näschen dran? Damit sie angeblich erfahren, erkennen was damals war? Oder wollen wir uns nur erheben? Geht es nur darum sich angeekelt abzuwenden und zu sagen: Nein!!! So doch nicht! Wie konnten die nur?


Schöne, neue und geruchsfreie Welt. Wir leben in einer Zeit, in der die chemische Industrie unsere Ungebung völlig desodoriert hat. Geruchsfreiheit oder der chemisch erzeugte Apfelduft auf der Toilette sind heute das non plus ultra. Wie wollen wir denn mit unseren industriell vorgefertigten, sensorisch verkümmerten Kenntnissen den Geruch der Vorzeit beurteilen???

Der museumsdidaktische Ansatz des militärhistorischen Museums geht mit dieser historisierenden Geruchsprobe völlig daneben.

Geschichte erfahrbar und erlebbar machen: Ja.
Ein bischen Tod und Verwesung schnuppern: Nein!

Was kommt als nächstes um die Öffentlichkeit zu gewinnen? 
Der Mundgeruch von Ludwig XIV, der Brandhauch eines Scheiterhaufens mit möglichst jungen Hexen, der Gestank einer eitrigen Pestbeule, der Furzgeruch eines überfressenen Caesaren?
Man könnte an der verschwitzten Bluse von Eva Braun schnüffeln, den Angstschweiß eines Gestapobunkers einatmen oder sich einen Hauch von Stalins Pomade auf den Handrücken streichen.

Es gäbe da olfaktorisch noch sehr viel zu tun.
Lassen wir es doch einfach....
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Montag, 2. Januar 2012

Der Bundespräsident und das BILD -Telefon


"Ist denn keiner starker Arm da, der aus dem Strom ihn zieht und ihn errettet...?" (frei nach Büchner)

Der Präsident auf Staatsreise. Unerfreuliches dringt an sein Ohr. Er fühlt sich bedroht, beleidigt, gekränkt?
Er grift zum Handy.
Schon stellen sich tausend Fragen:
(Ist es sein eigenes oder ein Staatshandy? Kann man von Kuwait aus per Handy nach Berlin telefonieren? Lässt er eine Verbindung herstellen? Wählt er selber? Hat er die Nummer von BILD gespeichert? Hat er vom Hotel aus telefoniert oder aus der Botschaft? War jemand dabei oder war er allein auf dem Klo? -auch Kaiser gehen dahin alleine, hat meine Oma immer gesagt-)

Antworten  auf diese Fragen werde ich wohl nicht erhalten. Egal....

Offensichtlich ist er sauer. Er blafft dem Chefredakteur von BILD ein paar Unfreundlichkeiten in den Hörer. Der ist aber garnicht da. Also spricht unser Staatsobehaupt seine drastische Botschaft -"der Rubikon ist überschritten"- auf die Mailbox, auf Band quasi, gespeichert also für die Ewigkeit. So dumm war nur Richard Nixon vor vierzig Jahren und der musste als Präsident derr USA genau deswegen abdanken.

Schon da hab ich mich gefragt, ob es zu heiß war in der Wüste beim Staatsempfang beim Scheich. Oder war der Dattelwein unbekömmlich? Bei der BILD-Zeitung weiß vielleicht nicht jeder, was der Rubikon ist, aber wann sich da was machen lässt, dass weiß man sehr wohl.

Das dämmert unserem obersten Volksvorsteher dann wohl zwei Tage später auch.
Also ruft er wieder bei BILD an.
- Wieder stellen sich mir die selben Fragen....war er allein, hatte er Berater, wenn ja, welcher Feind hat ihm die empfohlen und  wann wurden die entlassen????? - Die Antworten werden wohl ewig im Dunkeln bleiben.

Der Hannoveraner Häuslebauer entschuldigt sich! Das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland entschuldigt sich beim Chefredakteur der BILD-Zeitung.
(Ich würde es gerne fetter drucken... geht aber nicht).

Damit aber noch nicht genug: Er ruft auch noch den Vorstandsvorsitzenden des Springer Verlages und die Verlagsbesitzerin Frau Friede Springer an... Die Frau, die mit Frau Mohn zusammen kräftig dafür gewirkt hat, dass eine Frau zur Kanzlerin wird und als Dank bei deren Vereidigung auf der Eherentribüne des Deutschen Bundestages sitzen durfte. Damit sage ich nichts gegen Frauz Springer oder Frau Mohn. Es zeigt nur die wahren Machtverhältnisse in dieser Republik. Wir werden regiert von eine Damenkränzchen in teuren Kostümen oder einem schlecht sitzenden Hosenanzug!

Das ist nichts Neues. Aber dass ein alter Hase, ein ehemaliger Ministerpräsident eines großen Bundeslandes, ein Berufspolitiker par execellance so die Nerven verliert oder so schlecht beraten ist... das macht mich fassungslos. Hat er denn keine Freunde, die ihm das Telefon aus der Hand nehmen oder mal energisch an die Klotür klopfen....Oder ist der Sumpf doch so tief, in den er sich gesteckt hat, dass ihn keiner darausziehen möchte...außer Herrn Lammert, der zwar protokollarisch der zweite Mann im Staate ist, aber wohl auch oft einsam ist.

Warum setzen die Damen vom Kaffeekränzchen Springer-Bertelsmann-Burda nicht mal ihre Tassen ab und helfen dem netten Mann mit der ach-so-netten Frau mit dem süssen Tattoo aus der Klemme? Oder dämmert ihnen langsam, dass bunte Bilder und Patchwork-Getue eben harte Politik nicht ersetzen können... Das wäre ein Wunder. Nach Guttemberg nun auch Wulff ein Flopp?

Wenn sich doch ein starker Arm fände und ihm aus den Strom reissen würde... Das wäre ein Wunder! Wenn er weiter staatspräsidial-langweilig vor sich hintrudeln würde, bis ans Ende seiner unglücklichen Amtszeit...das wäre kein Wunder.

Es wäre nur ein weiterer Sieg der Damen vom Kaffekranz bei ihrem freundlich verpackten Feldzug dieses Land weiter auf unter Niveau zu verblöden. Frau Merkel hat schon mal frisch aufgebrüht. Denn beim Damenkranz hat letztendlich immer eine die Hosen an...

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