Das Zwinkern von Katrin
Selten sehe ich die Tagesthemen. Ich habe sie nicht bestellt, Sie gefallen mir nicht,
Aber ich bezahle sie. Weil ich musss. Also habe ich eine gewisse Erwartungshaltung.
Auf ordentliche Information, solides journalistisches Handwerk...
Was bekomme ich geboten:
Bericht über den Parteitag der Grünen am 18.06.2017:
Frau Göring-Eckardt tanzt in den Raum, gefogt von 100 Neumitgliedern. Wirklich, sie tanzt! Tanzt wie ein zeitos junges Mädchen auf der Bühne weiter. Scheinbar selbstvergessen schwingt sie ihr rotes Kleid.
Sie entdeckt bei ihren ungelenken Bewegungen rein zufälig die Kamera, hebt den Kopf und lächelt....in die Kamera, direkt in mein Wohnzimmer...
Erschreckt richte ich mich in meinem Sofa auf......
Auftritt diverser grüner Politiker...
Cem Özdemir brüllt und fuchtelt energisch in Macho-Manier. Das Hemd durchgeschwitzt. Hofreiter schüttelt wild seine ungepflegt wirkende rechtshängende Mähne. Harbeck mit kunstvoll zerzaustem Haar ruft den Delegierten zu, dass die Grünen es halt machen müssten,
egal was oder wie. Geschenkt...
Befragung von drei grünen Delegierten... Geschenkt...
Abschluss des Berichtes:
Frau Göring-Eckardt allein. Draußen auf einer Bank. Im roten Kleid. Vor grünem Hintergrund.
Katrin tippt scheinbar selbstvergessen in ihr Handy, hält es ans Ohr, lauscht.
Wie zufällig entdeckt sie die Kamera.
Blickt in die Kamera.
Jetzt hat sie mich auf meinem Sofa entdeckt!
Und lächelt mich an!
Zwinkert lächelnd in die Kamera. Zwinkert mir zu!!!
Ohne weiteren Komentar...
Ausblendung
Ende des Betrags.
Ende
Ich falle vom Sofa.
Katrin Göring-Eckardt hat mir zugezwinkert!
Kein kritischer Journalist der Tagesthemen, kein Redakteur der ARD hat mich vor diesen plumpen, aufdringichen Werbeattacken geschützt.
Nein, sie transportieren diesen selbstgefälligen und eitlen Mist der Frau Katrin ungefiltert oder gezielt in mein Wohnzimmer.
Ich rappele mich vom Teppich auf, taumele zur Balkontür und lüfte.
Die Nacht ist klar, ein paar Sterne flackern am Himmel. Das Klima, die Welt, das Universum sollen von diesen eitlen und selbstgefäligen Darstellern gerettet werden... Rette sich wer kann!!!!
PS: SPIEGEL-online schrieb dazu: "Das überraschend uneitle Auftreten des Spitzenpersonals der Grünen auf diesem Parteitag......" Fakenews oder Wunschdenken?
Wie wäre es, wenn man einfach mal hinschauen würde?
Aber in der PpL-Generation (PpL=Pippi-Laungstrumpf) gilt ja auch unter Journalisten das Motto: "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt..."
Wunder aller Art. Verwunderliches. Bewundernswertes, Wunderbares. Da kann man sich nur wundern. Wen wundert's nicht. Wundersame Themen aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft. Nachrichten und Meinung, Information und Kritik. Amüsantes und Bemerkenswertes.
Dienstag, 20. Juni 2017
Donnerstag, 25. Mai 2017
Kardinal, Domradio und Fakenews
Der Kölner Kardinal tummelt sich im Internet. Er geht mit der Zeit. Er ist den Menschen zugewandt.
Videos von sich oder seinen Weihbischöfen und lustigen Dechanten, locker gemacht, professionell gestaltet stellt er gerne ins Netz.
Domradio ist sein Premium-medium. Auf facebook verbreitet Kardinal Woelki wie er die Welt sieht.
Trump-bashing gehört natürlich dazu. Alle christiche Welt gefällt sich darin, also macht auch der Kardinalssender dabei mit.
domradio veröffentlich bei facebook ein Photo eines betrübt,/beschämt blickenden Papstes an der Seite eines dümmlich grinsenden Donad Trump. Garniert mit einem langen Artikel darüber, wie schwer es dem Papst gefallen sein muss, diesen Unmenschen aus protokollarischen Gründen zu empfangen.
Die Damen in Begleitung von Trump waren züchtig in Schwarz mit dem Anschein eines Schleiers gekleidet. Der Autor, Bernd Tenhage, von Beruf Journalist und Religionsexperte, nimmt auch daran Anstoss.
Das Lila der Queen bei ihrem letzen Vatikanbesuch oder die Farbe des Kleides der Kronprinzessin Kate, als sie Franziskus gegenüberstand, scheinen ihn da als rätselhafter Kontrast erwähnenswert.
Kurz gesagt: Laut domradio war der Besuch der US-Präsidenten ein Deasater, der Papst war peinlich berührt und Donald hat wie immer die denkbar schechteste Figur abgegeben.
10 Minuten Recherche bei youtube und google entlarven den ganzen Bericht inklusive Foto als Fakenews.
1. Päsident und Papst haben sich freundich lächend begrüßt.
2. der Papst hat die Begleiter freundich lächelnd begrüßt , mit Trumps Ehefrau herum gescherzt und ihr ein Kreuz gesegnet.
3. Man hat Geschenke ausgetauscht und sich dabei freundich unterhalten (alles live zu sehen---)
4. Trump verabschiedet sich respektvoll vom Heilgen Vater mit den Worten::"Ich werde nicht vergesssen, was sie mir gesagt haben."(live zu hören!!!) und zieht von dannen um mit seiner Frau, sichtlich beeindruckt, die Sixtinische Kapelle zu besichtigen.
Mögliche Schagzeile:
Papst beeindruckt Trump!
Trump will auf den Papst hören!
Trump tief beeindruckt...!
Papst überwätigt Trump und Famiie mit Charmeoffensive
Herr Tenhage macht aber daraus: PR-Peite für Trump
Und domradio druckt es ab. Damit die Welt so ist wie sie mir gefällt....
Im übrigen.... Wer die Bilder sieht vom Einzug des Präsidenten der USA beim Papst, der sollte mal nachdenken über die Bescheidenheit der kathoischen Kirche, ihren tausendjährigen Machtanspruch und die gerne verbreitete Geschichte vom bescheidenen Franziskus, der sich in der Kantine sein Essen holt.
Zehn Minuten youtube und die Storys entlarven sich selbst
Fazit: domradio, der Kardinal von Köln und sein Helfer Tenhage betreiben billigste Propaganda, unterlassen Informationen oder manipulieren nach Herzenslust.
Das geschieht natürlich nur zum Wohl der Christenheit. Fakenews... bei mir doch nicht. Ich bin doch bei den Guten...????
Herr Maas, Frau Kahane! Schreiten sie ein. Der Wahrheit die Ehre.
Videos von sich oder seinen Weihbischöfen und lustigen Dechanten, locker gemacht, professionell gestaltet stellt er gerne ins Netz.
Domradio ist sein Premium-medium. Auf facebook verbreitet Kardinal Woelki wie er die Welt sieht.
Trump-bashing gehört natürlich dazu. Alle christiche Welt gefällt sich darin, also macht auch der Kardinalssender dabei mit.
domradio veröffentlich bei facebook ein Photo eines betrübt,/beschämt blickenden Papstes an der Seite eines dümmlich grinsenden Donad Trump. Garniert mit einem langen Artikel darüber, wie schwer es dem Papst gefallen sein muss, diesen Unmenschen aus protokollarischen Gründen zu empfangen.
Die Damen in Begleitung von Trump waren züchtig in Schwarz mit dem Anschein eines Schleiers gekleidet. Der Autor, Bernd Tenhage, von Beruf Journalist und Religionsexperte, nimmt auch daran Anstoss.
Das Lila der Queen bei ihrem letzen Vatikanbesuch oder die Farbe des Kleides der Kronprinzessin Kate, als sie Franziskus gegenüberstand, scheinen ihn da als rätselhafter Kontrast erwähnenswert.
Kurz gesagt: Laut domradio war der Besuch der US-Präsidenten ein Deasater, der Papst war peinlich berührt und Donald hat wie immer die denkbar schechteste Figur abgegeben.
10 Minuten Recherche bei youtube und google entlarven den ganzen Bericht inklusive Foto als Fakenews.
1. Päsident und Papst haben sich freundich lächend begrüßt.
2. der Papst hat die Begleiter freundich lächelnd begrüßt , mit Trumps Ehefrau herum gescherzt und ihr ein Kreuz gesegnet.
3. Man hat Geschenke ausgetauscht und sich dabei freundich unterhalten (alles live zu sehen---)
4. Trump verabschiedet sich respektvoll vom Heilgen Vater mit den Worten::"Ich werde nicht vergesssen, was sie mir gesagt haben."(live zu hören!!!) und zieht von dannen um mit seiner Frau, sichtlich beeindruckt, die Sixtinische Kapelle zu besichtigen.
Mögliche Schagzeile:
Papst beeindruckt Trump!
Trump will auf den Papst hören!
Trump tief beeindruckt...!
Papst überwätigt Trump und Famiie mit Charmeoffensive
Herr Tenhage macht aber daraus: PR-Peite für Trump
Und domradio druckt es ab. Damit die Welt so ist wie sie mir gefällt....
Im übrigen.... Wer die Bilder sieht vom Einzug des Präsidenten der USA beim Papst, der sollte mal nachdenken über die Bescheidenheit der kathoischen Kirche, ihren tausendjährigen Machtanspruch und die gerne verbreitete Geschichte vom bescheidenen Franziskus, der sich in der Kantine sein Essen holt.
Zehn Minuten youtube und die Storys entlarven sich selbst
Fazit: domradio, der Kardinal von Köln und sein Helfer Tenhage betreiben billigste Propaganda, unterlassen Informationen oder manipulieren nach Herzenslust.
Das geschieht natürlich nur zum Wohl der Christenheit. Fakenews... bei mir doch nicht. Ich bin doch bei den Guten...????
Herr Maas, Frau Kahane! Schreiten sie ein. Der Wahrheit die Ehre.
Freitag, 31. Oktober 2014
Arnulf und das Bierwunder
Aus dem Neuen Testament kennen wir die Geschichte der Speisung der 5000:
Als eines Tages eine große Menschenmenge Jesus gefolgt war um ihn predigen zu hören und es abends wurde, waren die vielen Menschen hungrig. Aber Jesus hatte weitab von menschlichen Ansiedlungen gepredigt und es gabe keine Gelegenheit sich etwas zu essen zu kaufen.
Also nahme er fünf Brote und zwei Fische und segnete sie, teilte sie und ließ dies unter seinen zahlreichen Anhängern verteilen. So wurden 5000 Menschen satt und es waren schließlich sogar noch Brot und Fische übrig.
Dies muss eine ziemlich trockene Mahlzeit gewesen sein, denn es wird nicht berichtet, dass es auch etwas zu trinken gab.
Beim Bierwunder des Arnulf von Metz ging es etwas feuchter und wohl auch fröhlicher zu, wenn man der Legende glaubt:
Arnulf, der ehemalige Bischof von Metz hatte sein Bischofsamt 629 n.Chr. niedergelegt und sich in das Kloster Remiremont zurückgezogen. Dort widmete er sich vor allem der Plege der Kranken und Aussätzigen.
Nach dem Tod des Wohltäters wollte der neue Bischof dessen Leichnam nach Metz. Am 12. Juli 640 wurden also in feierlicher Prozession Arnulfs sterbliche Überreste, gefolgt von vielen Gläubigen, aus dem weit entfernten Kloster in die Bischofsstadt gebracht.
Der Weg war lang an diesem heißen Sommertag, würdig war die Prozession und schwer der Sarg mit den heiligen Gebeinen. Als man in den Mittagsstunden ermüdet nach einer Erfrischung suchte, fand sich nur ein kleines Gasthaus am Wegesrand in dem Örtchen Champignuelles. Der Dorfwirt war auf einen solchen Ansturm nicht vorbereitet. Nur einen einzigen Humpen Bier konnte er den über 5000 Pilgern anbieten.
Mit Gottes Segen und der Hilfe des heilgen Arnulfs ließ man den Humpen kreisen. Ein jeder trank und stillte ausgiebig seinen Durst, doch das Gefäß wurde und wurde nicht leer.
Da es anscheinend sonst nichts zu essen gab und man sich das kühle Bier auf ziemlich leeren Magen genehmigte um dann in der Sommerhitze weiter zu ziehen, kann man sich vorstellen wie viel leichter und fröhlicher der Leichenzug seinen weiteren Verlauf nahm.
Statt trocken Brot und Fisch, ein guter Schluck! Die Franzosen wussten offensichtlich immer schon gut zu leben.
Am 18.Juli wird Saint Arnoulf und seinem Bierwunder mit einem gottgefälligen Prosit gedacht!
Als eines Tages eine große Menschenmenge Jesus gefolgt war um ihn predigen zu hören und es abends wurde, waren die vielen Menschen hungrig. Aber Jesus hatte weitab von menschlichen Ansiedlungen gepredigt und es gabe keine Gelegenheit sich etwas zu essen zu kaufen.
Also nahme er fünf Brote und zwei Fische und segnete sie, teilte sie und ließ dies unter seinen zahlreichen Anhängern verteilen. So wurden 5000 Menschen satt und es waren schließlich sogar noch Brot und Fische übrig.
Dies muss eine ziemlich trockene Mahlzeit gewesen sein, denn es wird nicht berichtet, dass es auch etwas zu trinken gab.
Beim Bierwunder des Arnulf von Metz ging es etwas feuchter und wohl auch fröhlicher zu, wenn man der Legende glaubt:
Arnulf, der ehemalige Bischof von Metz hatte sein Bischofsamt 629 n.Chr. niedergelegt und sich in das Kloster Remiremont zurückgezogen. Dort widmete er sich vor allem der Plege der Kranken und Aussätzigen.
Nach dem Tod des Wohltäters wollte der neue Bischof dessen Leichnam nach Metz. Am 12. Juli 640 wurden also in feierlicher Prozession Arnulfs sterbliche Überreste, gefolgt von vielen Gläubigen, aus dem weit entfernten Kloster in die Bischofsstadt gebracht.
Der Weg war lang an diesem heißen Sommertag, würdig war die Prozession und schwer der Sarg mit den heiligen Gebeinen. Als man in den Mittagsstunden ermüdet nach einer Erfrischung suchte, fand sich nur ein kleines Gasthaus am Wegesrand in dem Örtchen Champignuelles. Der Dorfwirt war auf einen solchen Ansturm nicht vorbereitet. Nur einen einzigen Humpen Bier konnte er den über 5000 Pilgern anbieten.
Mit Gottes Segen und der Hilfe des heilgen Arnulfs ließ man den Humpen kreisen. Ein jeder trank und stillte ausgiebig seinen Durst, doch das Gefäß wurde und wurde nicht leer.
Da es anscheinend sonst nichts zu essen gab und man sich das kühle Bier auf ziemlich leeren Magen genehmigte um dann in der Sommerhitze weiter zu ziehen, kann man sich vorstellen wie viel leichter und fröhlicher der Leichenzug seinen weiteren Verlauf nahm.
Statt trocken Brot und Fisch, ein guter Schluck! Die Franzosen wussten offensichtlich immer schon gut zu leben.
Am 18.Juli wird Saint Arnoulf und seinem Bierwunder mit einem gottgefälligen Prosit gedacht!
Samstag, 21. September 2013
Oktoberfest tv
Da sind sie wieder: Die Marion Schieder und der Onken! 350 Tage darauf gewartet.
Nie gehört davon? München.tv? Was ist das denn?
Oktoberfest, Wiesn, München, Festzelt, Hendl, Maßkrug, Bier....Drei Stunden live und (fast ungeschnitten) direkt aus dem Hofbräuzelt übertragen. Zwei super Moderatoren, ein Spitzen-Reporterteam, themenbezogene Werbung, die nicht stört oder nervt, sondern passt. Leicht, locker, witzig und auch och informativ mit einem gewaltigen Schuss Selbstironie gesendet. Fernsehen der Spitzenklasse.
Man sollte die Verantwortlichen von ZDF über RTL bis SAT auf eine Festbank fesseln, mit einer Maß und einer Breezn in der Hand, und sie zwingen 14 Tage lang "Schieder-Onken.tv" zu gucken. Sie könnten eine Menge lernen. Fernsehn kann unterhaltsam sein und muss nicht viel kosten. Werbung muss nicht stören, wenn sie zum Thema passt und eine gewisse Länge nicht überschreitet. Werbeblöcke von über drei Minuten sind einfach nervötend.
ARD nehem ich hierbei aus. Die bieten ihren Leute wenigstens in den Regionalprogrammen eine Spielwiese, die sie auch gerne nutzen und dabei zeigen, wie gut Fernsehen sein kann.
An die Herren und Damen vom Grimme-Institut. Da wäre ein Preis mal fällig. Die Sparte, die man dafür erfindet, wäre mir egal.
Nie gehört davon? München.tv? Was ist das denn?
Oktoberfest, Wiesn, München, Festzelt, Hendl, Maßkrug, Bier....Drei Stunden live und (fast ungeschnitten) direkt aus dem Hofbräuzelt übertragen. Zwei super Moderatoren, ein Spitzen-Reporterteam, themenbezogene Werbung, die nicht stört oder nervt, sondern passt. Leicht, locker, witzig und auch och informativ mit einem gewaltigen Schuss Selbstironie gesendet. Fernsehen der Spitzenklasse.
Man sollte die Verantwortlichen von ZDF über RTL bis SAT auf eine Festbank fesseln, mit einer Maß und einer Breezn in der Hand, und sie zwingen 14 Tage lang "Schieder-Onken.tv" zu gucken. Sie könnten eine Menge lernen. Fernsehn kann unterhaltsam sein und muss nicht viel kosten. Werbung muss nicht stören, wenn sie zum Thema passt und eine gewisse Länge nicht überschreitet. Werbeblöcke von über drei Minuten sind einfach nervötend.
ARD nehem ich hierbei aus. Die bieten ihren Leute wenigstens in den Regionalprogrammen eine Spielwiese, die sie auch gerne nutzen und dabei zeigen, wie gut Fernsehen sein kann.
An die Herren und Damen vom Grimme-Institut. Da wäre ein Preis mal fällig. Die Sparte, die man dafür erfindet, wäre mir egal.
Freitag, 20. September 2013
enttarnte Moralapostel
Zwei Jahrzehnte lang sind sie durch den Bundestag, das Eurpoaparlament, durch Talksshows und Medien gezogen als selbsternannte, selbstherrliche Moralapostel. Sie, mit ihrem Stimmenanteil von ca 10%, wollten allen anderen beibringen was moralisch und ethisch verantwortliches Handeln ist.
Sie wollten bestimmen wie wir zu sprechen haben, was wir zu essen und genießen haben, wir wir uns umwelt- und gendergerecht zu verhalten haben.
Nur zu gerne benutzen sie den erhobenen Zeigefinger und ihre Stimmen bebten bei jeder sich bietenden Gelegenheit von sittlicher Empörung. Im Richterstuhl saß es sich nur allzu bequem.
Nun stehen sie da, die grünen Kaiser, ohne Kleider. Herr Beck hat offenbar nicht die Wahrheit gesagt, Herr Trittin kann sich nicht erinnern und Herr Cohn-Bendit hat nur Fantasien nieder geschrieben. Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund Westdeutschland, Straßenstürmer und Hausbesetzer, Pädophilenunterstützer sollten sollten als jugendliche Petitessen abgetan werden. Jetzt hat die bittere Wirklichkeit die drei Herren und die Partei, die sie unterstützt, eingeholt.
Wer sich empört, wenn jemand ein "Billigschnitzel" isst, wer sich erregt, wenn eine Zigarette im hundert Meter Abstand angezündet wird, wer misstrauisch darauf achtet, ob die Sprache auch zeitgeistgemäß ist und hinter jeden flapsigen Formulierung einen Angriff auf Gleichberechtigung und Emanzipation wittert, darf sich nicht wundern, wenn die eigene Messlatte über ihm zerbricht und ihn erschlägt.
Große Teile der Medien haben den Empörungstil und die moralinsaure Attitüde dieser Herren (und Damen) jahrelang unterstützt und Kritiker niedergemacht. Auch sie müssten sich schamrot an die eigne Feder fassen.
Aber daran glauben, heißt an Wunder glauben.
Sie wollten bestimmen wie wir zu sprechen haben, was wir zu essen und genießen haben, wir wir uns umwelt- und gendergerecht zu verhalten haben.
Nur zu gerne benutzen sie den erhobenen Zeigefinger und ihre Stimmen bebten bei jeder sich bietenden Gelegenheit von sittlicher Empörung. Im Richterstuhl saß es sich nur allzu bequem.
Nun stehen sie da, die grünen Kaiser, ohne Kleider. Herr Beck hat offenbar nicht die Wahrheit gesagt, Herr Trittin kann sich nicht erinnern und Herr Cohn-Bendit hat nur Fantasien nieder geschrieben. Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund Westdeutschland, Straßenstürmer und Hausbesetzer, Pädophilenunterstützer sollten sollten als jugendliche Petitessen abgetan werden. Jetzt hat die bittere Wirklichkeit die drei Herren und die Partei, die sie unterstützt, eingeholt.
Wer sich empört, wenn jemand ein "Billigschnitzel" isst, wer sich erregt, wenn eine Zigarette im hundert Meter Abstand angezündet wird, wer misstrauisch darauf achtet, ob die Sprache auch zeitgeistgemäß ist und hinter jeden flapsigen Formulierung einen Angriff auf Gleichberechtigung und Emanzipation wittert, darf sich nicht wundern, wenn die eigene Messlatte über ihm zerbricht und ihn erschlägt.
Große Teile der Medien haben den Empörungstil und die moralinsaure Attitüde dieser Herren (und Damen) jahrelang unterstützt und Kritiker niedergemacht. Auch sie müssten sich schamrot an die eigne Feder fassen.
Aber daran glauben, heißt an Wunder glauben.
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