Samstag, 21. September 2013

Oktoberfest tv

Da sind sie wieder: Die Marion Schieder und der Onken! 350 Tage darauf gewartet.

Nie gehört davon? München.tv? Was ist das denn?

Oktoberfest, Wiesn, München, Festzelt, Hendl, Maßkrug, Bier....Drei Stunden live und (fast ungeschnitten) direkt aus dem Hofbräuzelt übertragen. Zwei super Moderatoren, ein Spitzen-Reporterteam, themenbezogene Werbung, die nicht stört oder nervt, sondern passt. Leicht, locker, witzig und auch och informativ mit einem gewaltigen Schuss Selbstironie gesendet. Fernsehen der Spitzenklasse.


Man sollte die Verantwortlichen von ZDF über RTL bis SAT auf eine Festbank fesseln, mit einer Maß und einer Breezn in der Hand, und sie zwingen 14 Tage lang "Schieder-Onken.tv" zu gucken. Sie könnten eine Menge lernen. Fernsehn kann unterhaltsam sein und muss nicht viel kosten. Werbung muss nicht stören, wenn sie zum Thema passt und eine gewisse Länge nicht überschreitet. Werbeblöcke von über drei Minuten sind einfach nervötend.

ARD nehem ich hierbei aus. Die bieten ihren Leute wenigstens in den Regionalprogrammen eine Spielwiese, die sie auch gerne nutzen und dabei zeigen, wie gut Fernsehen sein kann.

An die Herren und Damen vom Grimme-Institut. Da wäre ein Preis mal fällig. Die Sparte, die man dafür erfindet, wäre mir egal.

Freitag, 20. September 2013

enttarnte Moralapostel

Zwei Jahrzehnte lang sind sie durch den Bundestag, das Eurpoaparlament, durch Talksshows und Medien gezogen als selbsternannte, selbstherrliche Moralapostel. Sie, mit ihrem Stimmenanteil von ca 10%, wollten allen anderen beibringen was moralisch und ethisch verantwortliches Handeln ist.
Sie wollten bestimmen wie wir zu sprechen haben, was wir zu essen und genießen haben, wir wir uns umwelt- und gendergerecht zu verhalten haben.
Nur zu gerne benutzen sie den erhobenen Zeigefinger und ihre Stimmen bebten bei jeder sich bietenden Gelegenheit von sittlicher Empörung. Im Richterstuhl saß es sich nur allzu bequem.

Nun stehen sie da, die grünen Kaiser, ohne Kleider. Herr Beck hat offenbar nicht die Wahrheit gesagt, Herr Trittin kann sich nicht erinnern und Herr Cohn-Bendit hat nur Fantasien nieder geschrieben. Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund Westdeutschland, Straßenstürmer und Hausbesetzer, Pädophilenunterstützer sollten sollten als jugendliche Petitessen abgetan werden. Jetzt hat die bittere Wirklichkeit die drei Herren und die Partei, die sie unterstützt, eingeholt.

Wer sich empört, wenn jemand ein "Billigschnitzel" isst, wer sich erregt, wenn eine Zigarette im hundert Meter Abstand angezündet wird, wer misstrauisch darauf achtet, ob die Sprache auch zeitgeistgemäß ist und hinter jeden flapsigen Formulierung einen Angriff auf Gleichberechtigung und Emanzipation wittert, darf sich nicht wundern, wenn die eigene Messlatte über ihm zerbricht und ihn erschlägt.

Große Teile der Medien haben den Empörungstil und die moralinsaure Attitüde dieser Herren (und Damen) jahrelang unterstützt und Kritiker niedergemacht. Auch sie müssten sich schamrot an die eigne Feder fassen.
Aber daran glauben, heißt an Wunder glauben.

Samstag, 24. August 2013

Niedergang des politischen Diskurs

Am Samstag wurde der Parteivorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD) bei einer Wahlveranstaltung von vermummten Gegnern zu Boden geworfen. Die Angreifer verletzten mit Pfefferspray 16 Menschen. Ein Wahlbegleiter der AfD wurde mit einem Messer verletzt. Drei der Täter konnten verhaftet werden.

Was lernt man daraus?

- es fällt vielen Menschen schwer andere Meinungen zu ertragen. Einige wollen noch nicht einmal dulden, dass andere Meinungen geäußert werden. Wahrscheinlich sind das aber gerade solche Personen, die einen äußerst unkonformen Lebenstil bevorzugen und von der Gesellschaft selbstverständlich erwarten, dass sie das erträgt. Fazit: Die eigene Freiheit gestehe ich nur ungern dem anderen zu.

- es gibt offensichtlich selbsternannte Sheriffs, die - nätürlich zum Wohl der Allgemeinheit und der ganzen Welt - entscheiden, welche Meinung öffentlich vertreten werden darf und welche nicht. Vor solchen Menschheitsfreunden kann einem Angst und Bange werden.

- In der Gründungsphase der AfD wurde von Teilen der Medien versucht, die neue Partei in die rechtsradikale Ecke zu schreiben/schieben. Das Unternehmen schlug aber fehl, weil eben nichts rechtsextremes zu finden war. In einigen Köpfen ist der Vorwurf des Rechtsextremismus aber hängen geblieben. Fazit: Wer mit Dreck wirft, sollte auch dafür sorgen, dass der Dreck beseitigt wird. Dies geschieht aber nie.

- Keine Partei kann ein Interesse an solchen Vorkommnissen haben. Daher müssten sich die anderen Parteien entsprechend äußern und sich mit der AfD solidarisch zeigen. Prognose: Das wird wohl nichts.

- Der niedergeworfene Parteivorsitzende Lucke hat die Veranstaltung weiter geführt. "Schlage die Trommel und fürchte dich nicht." Den Spruch kann die SPD nicht für sich kapern. Fazit: Man braucht mehr Mut wenn man bei den wenigen ist.

Sonntag, 11. August 2013

Heilkraft des Honigs

Seit tausend Jahren weiß man um die heilende Wirkung des Honigs.

Geschäftstüchtige "Forscher" und findige Geschäftsleute haben diese alte Weisheit jetzt neu entdeckt und unter dem Namen "Surgihoney" ein Jahr lang in Krankenhäusern in der englischen Grafschaft Hampshire klinisch testen lassen. (Quelle: shortnews)
Die Heilerfolge mit Honig bei Wunden und Geschwüren waren beeindruckend!!!

In dem Honig sind wahrscheinlich Spuren von Propolis (Bienenharz) enthalten, das antibiotische und antivrale Wirkung hat. Zusätzllich liefern die Bienen bestimmte Enzyme, die ebenfals die Gesundung beschleunigen können.

Man muss allerdings nicht unbedingt den -wahrscheinlich sehr teuren - Surgihoney kaufen. Deutscher Honig von ordentlich arbeitenden Imker tut es bestimmt auch. Das Honiggemisch vom Discounter hilft sicher nicht! Noch besser wird Honig aus Gebieten wirken, die noch nicht durch Planzenschutzmittel verseucht sind, wie bestimmte Gegenden Afrikas, Australiens oder Südamerikas.
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Montag, 29. Juli 2013

Jesus geht übers Eis

Vor über 2000 Jahren ging Jesus der biblischen Überlieferung zufolge über das Wasser des See Genezareth.

Wissenschaftler der Florida University haben herausgefunden, dass es an diesem See gelegentlich (alle 160 Jahre etwa) ein Blitzeisphänomen gebe. Also könnte Christus übers Eis gelaufen sein.
Bericht in der FAZ

Vielen Dank. Auf die Erklärung hat die Menschheit gewartet.
Ein wunderbares Bild für die Kraft des Glaubens, für die unerschöpflichen Möglichkeiten Gottes, dass die christliche Menschheit seit Jahrtausenden begleitet, wird mal eben so zur Jesus-on-Ice-Nummer runtergeschrieben. Das gibt den Gläubigen Kraft und Stärke.

Das eigentliche Wunder ist, dass die Meldung aus der FAZ sieben Jahre alt ist. Man beachte die Zahl sieben!!! Das hat doch sicher einen mytholgischen Hintergrund oder steht in Zusammenhang mit einem geheimen Bund wie den Illuminaten oder soo....???

Wunderbarer Weise berichten die Redakteure der Zeitschrift "Wunderwelt Wissen" in ihrer August-Ausgabe brandaktuell daüber. Und die Kollegen vom Kölner Stadtanzeiger füllen mal eben das Sommerloch damit, indem sie über die sieben Jahre alte Meldung ebenfalls topaktuell schreiben.
Meldung im Kölner Stadtanzeiger

Vielen Dank für so viel wertvolle Information.
Journalismus ist eine schöne Profession und ein harter Beruf. Aber es gibt auch einen journalistischen Ethos.