Freitag, 21. Juli 2017

Theresiengymnasium und anderen

Südlich von Kön und Bonn, im Rhein-Sieg-Kreis, gilt es eine pädagogische Perle der besonderen Art zu bewundern. Im Tal der Bröl existiert hier, etwas abwärts vom allzu hastigen Zug der Zeit, ein privates Mädchengymnasium für katholische Töchter, das Theresiengymnasium Schönenberg in Ruppichteroth.

ElisabethVigee-LeBrun -  Hofmalerin  


Den Lehrplänen des Landes NRW verpflichtet, werden hier Mädchen einer katholischen Erziehung im Sinne von Don Bosco zugeführt.
Die katholische Kirche ist eben Weltkirche in all ihren Ausprägungen, auch der konservativen, sowie sie hier in Ruppichteroth gelebt wird:

Christliche Konzentration und Weltoffenheit zugleich. Eine Anforderung der besondernen Art.
 Private, freikirchliche Schulen und auch diese katholische Einrichtung zeigen, dass beides auch heutzutage möglich ist.
Beides ist möglich, wenn Schulträger, Lehrer, Eltern und Schüler zu den selben Grundüberzeugungen stehen.

Es gibt Schulen abseits des Mainstreams, der rot-grünen Versprechungen, die dennoch hervorragend funktionieren.
Perlen der Schullandschaft eben. Selten und darum desto schützenswerter!

Mittwoch, 21. Juni 2017

Ska Keller sucht ihr Geschichtsbuch

Am grünen Wesen soll die Welt genesen?

oder

Wer schenkt Franziska Keller ein Geschichtsbuch?

Die Europa-Abgeordnete der GRÜNEN Franziska Keller (Modename: Ska) hat in einem Interview vorgeschlagen, ganze syrische Dörfer nach Osteuropa umzusiedeln. Gegen den Willen der Osteuropäer.
Das wäre halt praktisch, weil die sich dann nicht so alleine fühlen. Und wenn sie so konzentriert umgesiedelt werden, könne man sie auch besser betreuen. Die Osteuropäer müsste man halt zwingen diese Umsiedlung hinzunehmen.

Kann man der guten Frau nicht mal ein Geschichtsbuch schenken?

Umsiedlungsideen einer deutschen Politikerin gegen den Willen der baltischen oder osteuropäischen Völker? Hatten wir so etwas nicht schon mal?

Recht auf Heimat, Recht auf Identität, Recht aus Selbstbestimmung der Völker? Egal?

Faschistische Allmachtsphantasien sind ja immer nur männlich und kommen immer von rechts.
Bin ich aber grün, weiblich und mit lustigem Namen, dann bin ich immer richtig. Auf die Gesinnung kommt es halt an.

SEUFFZZZ!!!

Deutsche Ideen zur Umsiedlung für Europa und Vorderasien...
Das hatten wir schon. Sie merkt es nur nicht.... Geschichtsbuch zu verleihen?

Leider sitzt die Dame nicht in irgendeinem Arbeitskreis und strickt Socken für Eritrea.
Sie ist Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Europaparlament.
Das Internet regt sich auf. Wo distanzieren sich die Vertreter anderer Parteien oder der GRÜNEN?

Da fängt der Skandal eigentlich an...!!!

Dienstag, 20. Juni 2017

Katrins Lächeln und die Tagesthemen

Das Zwinkern von Katrin

Selten sehe ich die Tagesthemen. Ich habe sie nicht bestellt, Sie gefallen mir nicht,
Aber ich bezahle sie. Weil ich musss. Also habe ich eine gewisse Erwartungshaltung.

Auf ordentliche Information, solides journalistisches Handwerk...

Was bekomme ich geboten:
Bericht über den Parteitag der Grünen am 18.06.2017:

Frau Göring-Eckardt tanzt in den Raum, gefogt von 100 Neumitgliedern. Wirklich, sie tanzt! Tanzt wie ein zeitos junges Mädchen auf der Bühne weiter. Scheinbar selbstvergessen schwingt sie ihr rotes Kleid.
Sie entdeckt bei ihren ungelenken Bewegungen rein zufälig die Kamera, hebt den Kopf und lächelt....in die Kamera, direkt in mein Wohnzimmer...
Erschreckt richte ich mich in meinem Sofa auf......

Auftritt diverser grüner Politiker...
Cem Özdemir brüllt und fuchtelt energisch in Macho-Manier. Das Hemd durchgeschwitzt. Hofreiter schüttelt wild seine ungepflegt wirkende rechtshängende Mähne. Harbeck mit kunstvoll zerzaustem Haar ruft den Delegierten zu, dass die Grünen es halt machen müssten,
egal was oder wie. Geschenkt...

Befragung von drei grünen Delegierten... Geschenkt...

Abschluss des Berichtes:
Frau Göring-Eckardt allein. Draußen auf einer Bank. Im roten Kleid. Vor grünem Hintergrund.
Katrin tippt scheinbar selbstvergessen in ihr Handy, hält es ans Ohr, lauscht.
Wie zufällig entdeckt sie die Kamera.
Blickt in die Kamera.
Jetzt hat sie mich auf meinem Sofa entdeckt!
Und lächelt mich an!
Zwinkert lächelnd in die Kamera. Zwinkert mir zu!!!
Ohne weiteren Komentar...
Ausblendung
Ende des Betrags.

Ende

Ich falle vom Sofa.
Katrin Göring-Eckardt hat mir zugezwinkert!

Kein kritischer Journalist der Tagesthemen, kein Redakteur der ARD hat mich vor diesen plumpen, aufdringichen Werbeattacken geschützt.
Nein, sie transportieren diesen selbstgefälligen und eitlen Mist der Frau Katrin ungefiltert oder gezielt in mein Wohnzimmer.

Ich rappele mich vom Teppich auf, taumele zur Balkontür und lüfte.

Die Nacht ist klar, ein paar Sterne flackern am Himmel. Das Klima, die Welt, das Universum sollen von diesen eitlen und selbstgefäligen Darstellern gerettet werden... Rette sich wer kann!!!!


PS: SPIEGEL-online schrieb dazu: "Das überraschend uneitle Auftreten des Spitzenpersonals der Grünen auf diesem Parteitag......" Fakenews oder Wunschdenken? 

Wie wäre es, wenn man einfach mal hinschauen würde?
Aber in der PpL-Generation (PpL=Pippi-Laungstrumpf) gilt ja auch unter Journalisten das Motto: "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt..."

Donnerstag, 25. Mai 2017

Kardinal, Domradio und Fakenews

Der Kölner Kardinal tummelt sich im Internet. Er geht mit der Zeit. Er ist den Menschen zugewandt.
Videos von sich oder seinen Weihbischöfen und lustigen Dechanten, locker gemacht, professionell gestaltet stellt er gerne ins Netz.

Domradio ist sein Premium-medium. Auf facebook verbreitet Kardinal Woelki wie er die Welt sieht.

Trump-bashing gehört natürlich dazu. Alle christiche Welt gefällt sich darin, also macht auch der Kardinalssender dabei mit.

domradio veröffentlich bei facebook ein Photo eines betrübt,/beschämt blickenden Papstes an der Seite eines dümmlich grinsenden Donad Trump. Garniert mit einem langen Artikel darüber, wie schwer es dem Papst gefallen sein muss, diesen Unmenschen aus protokollarischen Gründen zu empfangen.

Die Damen in Begleitung von Trump waren züchtig in Schwarz mit dem Anschein eines Schleiers gekleidet. Der Autor, Bernd Tenhage, von Beruf Journalist und Religionsexperte, nimmt auch daran Anstoss.
Das Lila der Queen bei ihrem letzen Vatikanbesuch oder die Farbe des Kleides der Kronprinzessin Kate, als sie Franziskus gegenüberstand, scheinen ihn da als rätselhafter Kontrast erwähnenswert.

Kurz gesagt: Laut domradio war der Besuch der US-Präsidenten ein Deasater, der Papst war peinlich berührt und Donald hat wie immer die denkbar schechteste Figur abgegeben.

10 Minuten Recherche bei youtube und google entlarven den ganzen Bericht inklusive Foto als Fakenews.

1. Päsident und Papst haben sich freundich lächend begrüßt.
2. der Papst hat die Begleiter freundich lächelnd begrüßt , mit Trumps Ehefrau herum gescherzt und ihr ein Kreuz gesegnet.
3. Man hat Geschenke ausgetauscht und sich dabei freundich unterhalten (alles live zu sehen---)
4. Trump verabschiedet sich respektvoll vom Heilgen Vater mit den Worten::"Ich werde nicht vergesssen, was sie mir gesagt haben."(live zu hören!!!)  und zieht von dannen um mit seiner Frau, sichtlich beeindruckt, die Sixtinische Kapelle zu besichtigen.

Mögliche Schagzeile: 
Papst beeindruckt Trump!
Trump will auf den Papst hören!
Trump tief beeindruckt...!
Papst überwätigt Trump und Famiie mit Charmeoffensive

Herr Tenhage macht aber daraus: PR-Peite für Trump
Und domradio druckt es ab. Damit die Welt so ist wie sie mir gefällt....

Im übrigen.... Wer die Bilder sieht vom Einzug des Präsidenten der USA beim Papst, der sollte mal nachdenken über die Bescheidenheit der kathoischen Kirche, ihren tausendjährigen Machtanspruch und die gerne verbreitete Geschichte vom bescheidenen Franziskus, der sich in der Kantine sein Essen holt.
Zehn Minuten youtube und die Storys entlarven sich selbst

Fazit: domradio, der Kardinal von Köln und sein Helfer Tenhage betreiben billigste Propaganda, unterlassen Informationen oder manipulieren nach Herzenslust.

Das geschieht natürlich nur zum Wohl der Christenheit. Fakenews... bei mir doch nicht. Ich bin doch bei den Guten...????

Herr Maas, Frau Kahane! Schreiten sie ein. Der Wahrheit die Ehre.






Freitag, 31. Oktober 2014

Arnulf und das Bierwunder

Aus dem Neuen Testament kennen wir die Geschichte der Speisung der 5000:

Als eines Tages eine große Menschenmenge Jesus gefolgt war um ihn predigen zu hören und es abends wurde, waren die vielen Menschen hungrig. Aber Jesus hatte weitab von menschlichen Ansiedlungen gepredigt und es gabe keine Gelegenheit sich etwas zu essen zu kaufen.
Also nahme er fünf Brote und zwei Fische und segnete sie, teilte sie und ließ dies unter seinen zahlreichen Anhängern verteilen. So wurden 5000 Menschen satt und es waren schließlich sogar noch Brot und Fische übrig.

Dies muss eine ziemlich trockene Mahlzeit gewesen sein, denn es wird nicht berichtet, dass es auch etwas zu trinken gab.

Beim Bierwunder des Arnulf von Metz ging es etwas feuchter und wohl auch fröhlicher zu, wenn man der Legende glaubt:

Arnulf, der ehemalige Bischof von Metz hatte sein Bischofsamt 629 n.Chr. niedergelegt und sich in das Kloster Remiremont zurückgezogen. Dort widmete er sich vor allem der Plege der Kranken und Aussätzigen. 
Nach dem Tod des Wohltäters wollte der neue Bischof dessen Leichnam nach Metz. Am 12. Juli 640 wurden also in feierlicher Prozession Arnulfs sterbliche Überreste, gefolgt von vielen Gläubigen, aus dem weit entfernten Kloster in die Bischofsstadt gebracht. 
Der Weg war lang an diesem heißen Sommertag, würdig war die Prozession und schwer der Sarg mit den heiligen Gebeinen. Als man in den Mittagsstunden ermüdet nach einer Erfrischung suchte, fand sich nur ein kleines Gasthaus am Wegesrand in dem Örtchen Champignuelles. Der Dorfwirt war auf einen solchen Ansturm nicht vorbereitet. Nur einen einzigen Humpen Bier konnte er den über 5000 Pilgern anbieten.


Mit Gottes Segen und der Hilfe des heilgen Arnulfs ließ man den Humpen kreisen. Ein jeder trank und stillte ausgiebig seinen Durst, doch das Gefäß wurde und wurde nicht leer.

Da es anscheinend sonst nichts zu essen gab und man sich das kühle Bier auf ziemlich leeren Magen genehmigte um dann in der Sommerhitze weiter zu ziehen, kann man sich vorstellen wie viel leichter und fröhlicher der Leichenzug seinen weiteren Verlauf nahm.

Statt trocken Brot und Fisch, ein guter Schluck! Die Franzosen wussten offensichtlich immer schon gut zu leben.
Am 18.Juli wird Saint Arnoulf und seinem Bierwunder mit einem gottgefälligen Prosit gedacht!